WeserKurier – 11.11.2025 – Von Judith Kögler
Schwerte. „Es lief mehr als gut! Ich bin immer noch sprachlos, wie toll die Mädels das gemacht haben.“ Das Fazit von 1860-Trainerin Aleksandra Hemms ist nach dem Bundesliga-Wochenende durchweg positiv. Sie ist voll des Lobes für ihre Sportgymnastinnen, die am zweiten Wettkampftag in Schwerte das Beste aus sich herausholten und damit nicht nur den zweiten Tabellenplatz in der Staffel A erturnten und souverän den Klassenerhalt geschafft haben, sondern sich jetzt auch noch beim Finalevent am 6. und 7. Dezember in Schmiden beweisen dürfen. „Wir hatten einen sehr starken Wettkampftag“, so Hemms.
Tabellenplatz zwei ist für die 1860-Gymnastinnen vor allem deshalb ein toller Erfolg, da sie in der vergangenen Saison gerade so den Klassenerhalt geschafft hatten. Der Klassenerhalt – den hatte Aleksandra Hemms vor Beginn der neuen Saison eigentlich auch wieder als Minimalziel ausgegeben. Insgeheim hegte sie aber einen anderen Wunsch: „Wir würden gern mal auf Platz zwei kommen“, wie Hemms damals dem WESER-KURIER verriet. Dass dieser Fall jetzt tatsächlich eingetreten ist, kann die Trainerin noch gar nicht richtig fassen. „Unglaublich!“ – folgt man Hemms Schilderungen, fällt dieses Wort immer wieder.
Zu verdanken habe man das aber vor allem einer Athletin: „Lauren hat zwei ganz neue Choreografien geturnt. Das hat sie so fantastisch auf die Fläche gebracht, wir hatten alle Gänsehaut“, erzählt Hemms. Gemeint ist die 18-jährige Schweizerin Lauren Grüninger aus Zürich. Sie turnt in der Bundesliga für Bremen 1860, weil es gute Kontakte in die Schweiz gibt. Dort arbeitet die frühere Bremer Trainerin Karina Pfenning , die auch am Wettkampftag in Schwerte an der Seite ihres Schützlings war. Grüninger ist Schweizer Meisterin und kam zuletzt bei der WM in Rio unter 97 Athletinnen auf einen starken 30. Platz im Mehrkampf. Mit dem Ball wurde sie WM-20.
„Sie hat für die Mannschaft drei richtig tolle Übungen gezeigt und so viele Punkte geholt, dass wir mit knappem Vorsprung auf den zweiten Platz gerutscht sind“, sagt Hemms. Eng war es allemal: „In der ersten Vorrunde waren wir auf dem dritten, in der zweiten Vorrunde auf dem zweiten Platz. Somit hatten wir nach beiden Wettkampftagen die gleichen Punkte wie der TSC Berlin“, erklärt Hemms. In so einem Fall entscheiden die Gerätepunkte. „Und wir hatten einen Gerätepunkt mehr als die Berlinerinnen.“
Lauren Grüninger ging mit dem Band (25,750 Punkte), den Keulen (26,500 Punkte) und dem Ball (26,700 Punkte) an den Start und erzielte nach allen drei Geräten eine Gesamtwertung von 78,950 Punkten, die am Ende den Ausschlag gaben. In den Liga-Durchgängen müssen die Teams pro Gerät (Ball, Keule, Reifen, Band) jeweils drei Gymnastinnen nominieren, die eine Übung zeigen. Alle Übungen fließen in die Gesamtwertung ein. „Man muss wirklich sagen, dass wir dank Lauren dieses grandiose Ergebnis erreicht haben, wobei die anderen Mädels auch wirklich tolle Leistungen gezeigt haben“, berichtet Hemms.
Neben Julia Stavickaja , Viktoria Vashchenko, Ariana Arrago und Sophia Nikolitsis überzeugte vor allem die Jüngste, Eva Krivolapova. Sie ist erst zwölf und bestreitet ihre erste Bundesliga-Saison. „Normalerweise würde man in der Bundesliga immer den Seniorinnen den Vortritt vor den Juniorinnen lassen, weil einfach mehr Erfahrung da ist“, sagt Trainerin Aleksandra Hemms. Sie hält Krivolapova aber für so talentiert, dass sie das Mannschaftsküken bereits an beiden Wettkampftagen eingesetzt hat. „Eva hat Band und Keule geturnt. Band ist mit Abstand das schwierigste Gerät, aber sie hat das souverän und phänomenal gemacht und sich insgesamt im Vergleich zum ersten Wettkampftag enorm gesteigert“, zeigt sich Hemms zufrieden.
Nun bereitet sich das Team auf das Finale im Dezember vor, bei dem es gegen den Zweitplatzierten aus Staffel B, den TB Oppau, um Rang drei hinter dem TSV Schmiden (Vorrunden-Erster aus Staffel B) und TSV Bayer Leverkusen (Vorrunden-Erster Staffel A)
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