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Probleme beim ersten Auftritt

Unbefriedigender Härtetest der Drittliga-Volleyballer von 1860

In knapp zwei Wochen starten die Volleyball-Herren von Bremen 1860 in ihre erste Saison in der 3. Liga. Als ersten Härtetest vor dem Ernstfall nahm die Mannschaft von Trainer Matthias Gilch am eintägigen Turnier in Norderstedt teil, bei dem sich Regionalligisten und Drittliga-Mannschaften den letzten Schliff für die anstehende Saison holen wollten. Bei den Bremern lief die bisherige Vorbereitung etwas holprig, vor allem aufgrund der nicht aufeinander abgestimmten Urlaubsplanungen. Zudem steckten viele Spieler noch aktiv in der Beachvolleyball-Saison. So hatte die Mannschaft zuvor erst ein Vorbereitungsturnier gespielt: das eigene, bei dem sich der Drittliga-Aufsteiger den ersten Platz sicherte. Allerdings traf 1860 auf Gegner, die in den Punktspielen ein bis drei Klassen niedriger auflaufen. „Zumindest konnte ich in diesen Partien einiges ausprobieren“, sagte Gilch. In Norderstedt trafen die Bremer nun auf Konkurrenz, die auf einem etwas höheren Niveau angesiedelt ist. Allerdings stimmten die Ausgangsbedingungen für 1860 überhaupt nicht: „Leider waren wir nur mit acht Spielern angereist, das hat uns von Beginn an beeinträchtigt“, sagte Gilch. Gegen Gastgeber 1. VC Norderstedt unterlagen die Bremer im ersten Spiel des Tages mit 1:2. „Gegen den Regionalligisten haben wir den Start völlig verschlafen“, ärgerte sich der Trainer. In der nächsten Partie trafen die Bremer auf den VfK Südwest Berlin aus der Regionalliga Nordost. „Unser bestes Spiel – wir haben verdient mit 3:0 gewonnen", meinte der Trainer. Lob hat Gilch insbesondere für Neuzugang Paul Bormann übrig, der als Mittelblocker aus der eigenen zweiten Mannschaft aufrückte. „Er hat bereits große Fortschritte gemacht“, sagte Gilch. In den Platzierungsspielen gegen Grün-Weiß Eimsbüttel und den Kieler TV, beide aus der Regionalliga Nord, kassierte 1860 zwei 0:3-Niederlagen. „Mit einem größeren Kader wäre für uns mehr drin gewesen“, sagte Gilch. Trotzdem sei das Turnier wichtig gewesen, um den Stand der Vorbereitung zu überprüfen. „Jetzt müssen wir daran arbeiten, unsere Sicherheit aus der vergangenen Saison wiederzufinden.“ Bremen 1860: Bormann, Schönung, Mallon, Müller, Probst, Steinmüller, Haats, Gronert VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING WESER-KURIER, Ausgabe 05.09.2017, Seite 25

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