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Freundschaftsturnier im Showdown-Sport

Zum alljährlichen Harz-Cup lud die TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg e.V. am 23. September 2017 ein.

Jeweils vier Spieler der Standorte Bremen, Quedlinburg und Marburg spielten in 42 Spielen um den Wanderpokal. Dabei gelang dem Gastgeber einmal mehr ein urgemütliches, freundschaftliches Turnier mit tollen, fairen Spielen.   Bei den Spielen galt der Modus Jeder gegen Jeden aus den anderen Standorten. In den geplanten acht Spielen pro Person gab es also keine vereinsinternen Duelle - Eine kluge Entscheidung, die jedes Spiel doppelt interessant und lehrreich machte. Schade nur, dass aus Zeitgründen die letzten sechs Spiele ausfallen mussten und jeder also nur auf sieben Spiele kam. Viel Kampfgeist und teilweise sehr enge Matches wurden hier geboten. Gerade das Mittelfeld lieferte sich ein äußerst enges Rennen um die vorderen Plätze. Bei fünf sieggleichen Spielern zwischen Platz Vier und Acht musste schwer gerechnet werden. Hier entschieden dann Satzdifferenz und Punktedifferenz denkbar knapp. Weniger knapp, aber dennoch spannend gestaltete sich die Jagd nach den Treppchenplätzen. Der letztjährige Harzcup-Sieger und amtierende deutsche Meister Thade Rosenfeldt aus Marburg verteidigte den Wanderpokal souverän. Dabei gab er bei sieben Siegen insgesamt nur einen Satz an den Bremer Thomas Lehrmann ab. Mohamed Shati aus Bremen lieferte ebenfalls eine beeindruckende Performance. Er gab zwar jeweils einen Satz an die beiden einzigen Damen Andrea Rippich und Mirien Carvalho-Rodriguez aus Marburg ab, verlor jedoch nur das eine Spiel gegen den erfahreneren Spieler Thade Rosenfeldt. Die sechs Siege bescherten ihm verdient den zweiten Platz. Das Treppchen komplettierte Lutz Egeling aus Quedlinburg. Auch er setzte sich gegen den Großteil der Konkurrenten durch und konnte am Schluss mit fünf Siegen den dritten Platz ergattern.   Vier Unparteiische wachten über das Geschehen. Christian Siegemeyer aus Frankfurt, Michael Schanz aus Braunschweig, Benjamin Neue aus Berlin und Jonas Riester aus Kassel gilt diesmal der Dank der Spieler. Nur mit ihrer Hilfe kann so ein Turnier funktionieren und man kann nicht oft genug wiederholen, wie wichtig ihr ehrenamtliches Engagement für unseren Sport ist!   Von Thade Rosenfeldt   Das Foto zeigt den Bremer Spieler Wolfgang Doege beim Spiel.  

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