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Erfolg trotz zahlreicher Ausfälle

Die "Weser Baskets Ladies" schlagen die Linden Dudes II in der Oberliga mit 48:42

Nachdem sich die Weser Baskets Ladies im Heimspiel in der Oberliga der Frauen gegen die "Linden Dudes" II in den ersten beiden Vierteln zunächst sehr schwertaten, durfte sich Trainer Christopher Hupe nach der Schlusssirene dennoch über einen zwar knappen, aber dennoch verdienten 48:42 (23:20)-Erfolg freuen. "Wir hatten einige Ausfälle zu verzeichnen", versuchte sich der Coach an einer Erklärung für seine spät in Gang gekommene Mannschaft. Neben den verletzt fehlenden Stammspielerinnen Johanna Goepfert und Mareike Park waren zudem auch Saskia Goll und Rabea Berstermann verhindert. "Zusätzlich mussten bei uns auch noch Sindy Schlegl und Jessica Goll auf die Zähne beißen, weil sie angeschlagen ins Spiel gegangen waren", verdeutlichte Hupe die derzeitige Verletztenmisere bei seinen "Ladies". Bereits im ersten Durchgang fand keines der beiden Teams offensiv zur gewohnten Form,  und somit endete das erste Viertel mit 10:10 – für den Basketballsport eher ein unterdurchschnittliches Zwischenergebnis. Das zweite Viertel verlief ebenso ausgeglichen, wie auch punktearm, allerdings gelang es den Gastgeberinnen in dieser Phase, sich leicht abzusetzen. "Wir haben eine sehr starke Defense gespielt", erläuterte Christopher Hupe, "und viele Ballgewinne gehabt." Leider agierten die "Ladies"  in der Offense dafür sehr zerfahren und hatten selbst viele Ballverluste, aus denen heraus einfache Punkte für die Gästespielerinnen resultierten. Fehlende Körperspannung, mangelnde Konzentration und noch nicht das große Selbstbewusstsein waren nach Ansicht des Trainers ein Problem für den eher mäßigen Auftritt der Mannschaft. Während die Bremerinnen mit Klara Engert (12), Jessica Goll (10) und Top-Scorerin Sindy Schlegl (13) gleich drei Spielerinnen im Kader hatten, die doppelt punkten konnten, präsentierten sich die Gäste mit drei gleich starken Schützinnen (jeweils acht Punkte) als durchweg ausgeglichenes Team. So kamen die Bremerinnen zum Beispiel im gesamten Spiel zu lediglich einem Treffer aus der Distanz, bei dem einzig Jessica Goll einen "Dreier" im Gäste-Korb unterbringen konnte. Dennoch lag das Team zur Halbzeit mit drei Punkten in Front, nach dem dritten Abschnitt führten sie sogar mit elf Punkten Vorsprung. Durch fehlende Aggressivität unter den Körben, mehrere technische Fehler im Spielaufbau und Gegnerinnen, die einfach nicht aufgaben, verkürzten die Gäste den Vorsprung im vierten Viertel zunehmend, konnten am Sieg der Bremerinnen allerdings nicht mehr ändern. "Es war ein zerfahrenes Spiel", bilanzierte Christopher Hupe erleichtert, "bei dem wir uns  das Leben mit unnötigen Ballverlusten selbst schwer gemacht haben." WeserBasketsLadies: Ellberg (3), Engert (12), Goll (10),  Heitmann (4), Illginnis (2), Köker (2), Mach, Rüskamp, Schlegl (13), Sievers (2), Thielking. VON CHRISTIAN MARKWORT // WESER - KURIER, Ausgabe 26.10.2017, Stadtteilkurier Links der Weser  

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