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Eine überragende Übung

1860-Gerätturner Joris Grunwald heimst in der Weserliga 17,40 Punkte am Boden ein

Das erste Team von Bremen 1860 hat den ersten Wettkampf in der Weserliga der männlichen Gerätturner in Ritterhude mit insgesamt 365,80 Punkten vor der gastgebenden TuSG Ritterhude (356,80) und dem TV Grohn (347,80) zu seinen Gunsten entscheiden. Die zweite Formation von Bremen 1860 fand sich zudem hinter dem TV Grohn II (301,20) und vor der TuSG Ritterhude II (294,05) mit 299,05 Punkten auf dem fünften Platz wieder. Die Gesamtteilnehmerzahl betrug 46 Aktive. „Das sind zehn mehr als im Vorjahr“, stellte ein zufriedener Liga-Obmann Wolfgang Koschuch fest, der gleichzeitig Abteilungsleiter beim TV Grohn ist. Es wurde zum ersten Mal ein Turnsechskampf aus Boden, Barren, Reck, Ringe, Seitpferd und Sprung geturnt. Dabei absolvierten die Turner zwei Runden an jeweils drei Geräten. „Durch die sehr gute Organisation der Ritterhuder war es ein sehr flotter Wettkampf. Alle Vereine hatten sich auch sehr gut auf diesen Sechskampf vorbereitet“, teilte Koschuch mit. Es seien auch zum Teil hervorragende und hochwertige Übungen zu bestaunen gewesen, so Koschuch weiter. In der Einzelwertung musste sich Joris Grunwald von Bremen 1860 mit 92,50 Punkten nur dem Tagesbesten Jan Felix Forster aus Ritterhude beugen. Dieser verbuchte 96,75 Zähler. Joris Grunwald war an fünf von sechs Geräten der beste 1860-Turner. Nur am Sprung übertrumpften ihn seine Teamkollegen Mark Hammermeister und Niklas Prohn mit 16,60 beziehungsweise 16,20 Punkten um 0,50 und 0,10 Zähler. Am Pauschenpferd stand Tom Albert seinem Mannschaftskameraden Joris Grunwald mit 15,40 Punkten in kaum etwas nach. Grunwald hatte hier nur 0,25 Zähler mehr zu bieten. Am Boden wurden für Niklas Prohn ebenso wie für Joris Grunwald 15,10 Punkte notiert. Nick Jäger kam hier auch auf immerhin 15 Zähler. Als sehr geschlossen präsentierten sich die Hansestädter ferner am Barren. Hier folgten Marc Hammermeister und Raimon Espitalier mit jeweils 15,30 Punkten sowie Nick Jäger mit 15,25 Zählern Joris Grunwald (15,70) ganz dicht. Nur am Boden stand Grunwald mit herausragenden 17,40 Punkten weit vor seinen Klubkollegen. Damit verwies der Bremer auch Ritterhudes Jan Felix Forster (16,40) klar in die Schranken. Auch am Pauschenpferd behielt Joris Grunwald um einen Punkt die Oberhand über Forster. Die erste Riege von Bremen 1860 zeigte insgesamt die besten Darbietungen aller Teams am Boden (62,40), am Pauschenpferd (60,15) sowie beim Sprung (64,80). Die zweite Formation von Bremen 1860 musste mit Valentin Ihl, Dante Hartwig und Benjamin Waldher gleich auf drei Sportler verzichten. Somit stand jeweils nur ein Streichergebnis zur Verfügung. Da Oskar Hornidge nicht am Reck turnte, kamen hier sogar alle 1860-II-Aktiven automatisch in die Wertung. Als bester Turner seiner Mannschaft entpuppte sich Saliu Diop, der mit seinen 77,75 Punkten aber auch nur einen Zähler vor Joan Espitalier lag. Diop offenbarte in seinem Team die besten Vorstellungen am Boden (13,50), an den Ringen (11,90) sowie am Reck (13,90). Am Pauschenpferd (12,65), am Sprung (13,70) und am Barren (13,00) heimste jeweils Espitalier die höchsten Wertungen ein. Mit 49,20 Punkten schnitt Bremen 1860 II sogar um 0,40 Zähler besser am Pauschenpferd ab als der drittplatzierte TV Grohn. „Hier haben wir noch Nachholbedarf“, räumte Wolfgang Koschuch ein. Am 28. Januar findet nun der zweite Durchgang beim TV Grohn statt. Bremen 1860: Westphal 43,05 Punkte; Reimer 40,70; Albert 87,70; Prohn 46,20; Woerner 58,05; Raimon Espitalier 43,70; Jäger 89,55; Hammermeister 46,40; Grunwald 94,85. Bremen 1860 II: Hornidge 56,40; Lohmann 70,60; Van Vügt 73,70; Diop 77,75; Joan Espitalier 76,75. VON KARSTEN HOLLMANN Weser - Kurier, Stadtteilkurier Nordost, Ausgabe 23.11.17, Seite 10  

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