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Spezialist für den Tiebreak

Bremen 1860 bezwingt Hürth II

Scheinbar können sie nicht anders: Wie schon bei den beiden Aufeinandertreffen in der Aufstiegsrelegation endete nun auch der Punktspielvergleich mit einem knappen Tiebreaksieg für die Drittligavolleyballer von Bremen 1860. Der Gastgeber gewann das Duell der Liganeulinge gegen den TVA Hürth II, der in der vergangenen Regionalligasaison noch unter dem Vereinsnamen TVA Fischenich angetreten war, mit 3:2 (25:22, 25:22, 25:27, 19:25, 15:12). Dabei war für die Bremer, die im dritten Satz bereits einen Matchball ausgelassen hatten, auf jeden Fall ein deutlicherer Erfolg möglich. „Wir haben einen Punkt liegengelassen, das muss man ganz klar sagen“, erklärte 1860-Trainer Matthias Gilch. Der Gastgeber dominierte die ersten beiden Sätze, wurde dann aber im dritten Durchgang nach einer 13:9-Führung zu nachlässig. Hürth glich beim 21:21 aus und hatten dann zudem Glück, dass 1860 beim 24:23 einen Matchball nicht zu nutzen wusste. „Wir haben zwei Eigenfehler hintereinander gemacht“, haderte Gilch mit der vergebenen Möglichkeit, drei Zähler auf das Punktekonto zu bringen. Die Hürther witterten ihre Chance, holten sich den Satz noch mit 27:25 und schafften im Anschluss sogar den Satzausgleich. „Wir haben im Angriff und im Block nachgelassen und so Probleme in der Abwehr bekommen“, analysierte Gilch. Immerhin waren die Bremer im dann fälligen Tiebreak wieder hellwach, erspielten sich gleich eine Führung und gaben diese nicht mehr ab. Bremen 1860: Bormann, Esken, Gronert, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Probst, Ruoff, Teumer, Steinmüller. VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING Weser - Kurier, Ausgabe 27.11.17, Seite 26

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