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Totalausfall im Tiebreak

1860 rutscht in die Abstiegszone

Standen die Volleyballer von Bremen 1860 nach ihrem Sieg gegen Hildesheim in der vergangenen Woche erstmalig auf einem Nichtabstiegsplatz, so rutschten sie nach ihrer Heimniederlage am vergangenen Wochenende wieder auf die Abstiegsränge. Gegen die Tecklenburger Land Volleys unterlag die Mannschaft von Trainer Matthias Gilch in der Dritten Liga mit 2:3 (20:25, 18:25, 25:18, 25:14, 9:15). „Wir haben heute das Minimalziel erreicht, aber wir hatten Chancen auf ein besseres Ergebnis“, sagte Gilch. So ginge die Niederlage nicht in Ordnung. Die Gastgeber verschliefen die ersten beiden Sätze komplett. Vor allem die Flatteraufschläge der Tecklenburger machten den Bremern in der Annahme zu schaffen. Nach der Verletzung des gegnerischen Zuspielers, Sebastian Gartemann, geriet das druckvolle Angriffsspiel der Gäste jedoch ins Stocken. „Diese Verunsicherung konnten wir nutzen“, so Gilch. 1860-Kapitän Moritz Müller sah in dieser Phase die beiden Mittelangreifer Jannik Haats und Björn Hagestedt stark auftreten. „Dass wir den dritten und vierten Satz gewonnen haben, lag zu einem großen Teil an den beiden.“ Trotz eines 6:2 Starts in den Tiebreak „sind wir dann bis zum Totalausfall eingebrochen“, sagte Coach Gilch. Phasenweise habe sein Team die Kontrolle über das eigene Spiel komplett verloren. Doppeltes Pech für die Bremer: Mitabstiegskandidat Hürth gewann seine Partie gegen Hildesheim und tauschte den Platz mit den Bremern, die nun wieder in den Abstiegsrängen stehen. 1860: Bormann, Escher, Esken, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Schönung, Steinmüller, Teumer VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING Weser - Kurier, Ausgabe 15.01.18, Seite 25

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