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Raus aus dem Keller

1860-Volleyballer siegen 3:1

Mit dem 3:1 (18:25, 25:20, 25:19, 25:23) gegen den Post Telekom SV Aachen halten sich die Volleyballer von Bremen 1860 die Chancen auf den Klassenerhalt in der Dritten Liga offen. Sie rückten sogar zum zweiten Mal in der laufenden Saison auf einen Nichtabstiegsplatz und lassen damit den SV Aachen, den TVA Hürth und die VSG Ammerland hinter sich.

Als Aufsteiger müssen die Bremer vor allem gegen die Mitabstiegskandidaten punkten. Dies gelang in den Hinspielen jedoch weder gegen Ammerland noch gegen Aachen. Auch vor heimischer Kulisse begannen die 1860er gegen Aachen schwach und lagen im gesamten ersten Satz zurück. „Das hat mich erstaunt, denn das Aufwärmen lief sehr gut“, sagte Trainer Matthias Gilch. Erst ab dem zweiten Satz wurden die Bremer sicherer. Kapitän Moritz Müller organisierte zusammen mit Nils Mallon die Annahme und in der Abwehr tat sich Libero Patrick Steinmüller immer wieder hervor. Insgesamt wurde dadurch auch das Passspiel am Netz von Zuspieler Stephan Teumer schneller, sodass die Angreifer besser am hohen Aachener Block vorbei kamen.

Aachens Diagonalspieler Dennis Kostenko bereitete den 1860ern, wie auch schon im Hinspiel, große Probleme. Ob am Netz oder aus dem Hinterfeld, er punktete nach Belieben. Erst im vierten Satz hatten 1860s Mittelblocker Jannik Haats und Björn Hagestedt ihn besser im Griff. „Das waren heute doppelt wichtige Punkte, kommenden Sonnabend gegen Ammerland müssen wir erneut siegen“, resümierte Müller.

Bremen 1860: Bormann, Esken, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Schönung, Steinmüller, Teumer

VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING
Weser - Kurier, Ausgabe 29.01.2017, Seite 23

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