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Drittliga-Volleyballer von Bremen 1860 siegen in Köln mit 3:2

„Und wieder wurde es ein Tiebreak“, sagte Moritz Müller und lachte. Der Volleyball-Kapitän von Bremen 1860 hatte mit seinem Team beim TVA Hürth Volleyball II mit 3:2 (17:25, 25:15, 25:18, 17:25, 15:11) gewonnen. Natürlich mit 3:2 gewonnen, möchte man anfügen. In den vergangenen Monaten trafen die Bremer in zwei Aufstiegsspielen zur Dritten Liga und zwei Begegnungen in der Dritten Liga auf die Kölner. „Und wir haben jede dieser vier Partien im fünften Satz gewonnen“, frohlockte Müller. Die Kölner sind mit dieser Niederlage bei noch zwei ausstehenden Saisonspielen abgestiegen, während die Bremer um Trainer Matthias Gilch mit jetzt 25 Punkten auf Platz acht kletterten und die Abstiegsränge weiter hinter sich ließen.

Die Bremer traten in Hürth ohne ihren erkrankten Libero Patrick Steinmüller an und taten sich wie bereits im Hinspiel schwer. „Zu Beginn war unsere Annahme viel zu wackelig, wir hatten zudem noch Abstimmungsprobleme“, konstatierte Co-Trainer Matteo Witt. Den Bremern unterliefen viele einfache Fehler. Doch im zweiten Durchgang stabilisierte sich die Annahme, und so fanden die Bälle wieder sicher in die Hände von Zuspieler Stephan Teumer, der häufig seine Mittelangreifer Janniks Haats und Björn Hagestedt erfolgreich einsetzte. Bei den Hürthern trafen die Bremer auch auf ein bekanntes Gesicht: Michael Wollring, der in der vergangenen Saison noch bei den 1860ern anheuerte, spielte bei Hürth auf der Diagonalposition. Mit seinen Angriffen kamen die Gäste aus Bremen zunächst gar nicht zurecht, stellten sich aber im Spielverlauf immer besser darauf ein.

Obwohl der vierte Durchgang noch einmal an die Gastgeber ging, steckten die 1860er den Kopf nicht in den Sand, sondern spielten im Tiebreak sicher und konzentriert. So wanderten zwei wichtige Punkte auf das Konto der Bremer. Mit ihrem fünften Sieg aus sechs Pflichtspielen, spielten die Bremer zuletzt eine sehr gute Rückrunde. Mit 25 Punkten stehen die 1860er aktuell auf Platz acht. Die Plätze zehn bis 13 steigen direkt ab, die Verfolger Hildesheim und Aachen haben jeweils 23 und 21 Punkte auf ihrem Konto. Mit Partien gegen die Titelaspiranten SF Aligse und der Bundesligareserve der SVG Lüneburg haben die Bremer jedoch noch ein sehr schweres Restprogramm zu absolvieren.

Bremen 1860: Bormann, Esken, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Siegmund, Teumer

VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING
WESER-KURIER, Ausgabe 12.03.2018, Seite 26

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