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Sport-Report: SHOWDOWN - RUGBY - RSG - FECHTEN

... und die Geschichte vom Schlossgespenst.

Regionalkundlicher Exkurs: Im Schweriner Schloss soll ein Gespenst gehaust haben, das "Petermännchen" genannt wurde. Sowohl die ortsansässigen Gymnastinnen als auch FechterInnen haben sich diese Figur als Namensgeber für ihre Wettkämpfe genommen und so kam es, dass unsere Gymnastinnen und FechterInnen beide unabhänig voneinander zum "Petermännchen-Pokal" nach Schwerin fuhren:

RHYTHMISCHE SPORTGYMNASTIK
Die Gymnastinnen nutzen den Petermännchenpokal in Schwerin als letzte Vorbereitung vor den nationalen Meisterschaften ab nächster Woche.
Durch einen großen Ballverlust verpasste Emina Herenda erneut das Treppchen in der Freien Wettkampfklasse und musste sich mit Rang 4 zufrieden geben. Die 16-Jährige hat nun die schwere Aufgabe vor sich, am nächsten Wochenende beim Regio-Cup Nord sich unter die ersten 7 Plätze zu turnen. Nur dann ist ein Start beim Deutschland-Cup möglich.
In der Junioren-Wettkampfklasse verbesserten Xenia Brehm und Jessica Neterebski ihre Leistungen und erturnten sich souverän die Plätze 2 und 3.
Am erfolgreichsten waren an diesem Wochenende die Gymnastinnen der Leistungsklassen U14: Sandy Kruse hatte in der AK 13zwar noch ein paar Unsicherheiten mit dem Reifen gezeigt, aber für die Ballübung bekam sie die Tageshöchstnote von 11,40 Punkten.
Die beiden Schülerklassen 10 und 11 wurden vom Bremer Nachwuchs dominiert. Magdalena Linke holte Gold bei den 10-Jährigen, gefolgt Lea Neu .Auf Rang 3 Anastasia Gesswein (1860), die erneut stabile Leistungen präsentierte.

SWK: Vivien Woitzik 6., Neele Krohne 9., Aurelia Elmers 10., Valerija Gataullin 12.
JWK: Xenia Brehm 2., Jessica Neterebski 3., Kristina Bolbat 6., Jessica Winter 13., Viktoria Link 14., Viktoria Geronimus 22.
FWK: Emina Herenda 4., Vanessa Leipholz 7., Katharina Braun 8.

SHOWDOWN
Vier 1860er waren für die Deutsche Showdown-Meisterschaft in Baunatal qualifiziert. Showdown wird in Deutschland inklusiv betrieben. Alle Spielerinnen und Spieler tragen eine lichtundurchlässige Brille und so traten im Feld der Männer traten auch drei Sehende an gegen Blinde an.
Bei den Damen startete Martina Reicksmann und konnte ihr Ergebnis im Verhältnis zum Vorjahr leicht verbessern mit dem 10. Platz.
Bei den Herren starteten für Bremen Mohamed Shati und Antonius  Reicksmann. Auch diese beiden konnten mit Platz 10 und 17 ihr Vorjahresergebnis verbessern. Der Bremer Thomas Lehrmann wurde 18.
„Insgesamt bewegen sich die Spielerinnen und Spieler im Showdown auf einem hohen Leistungsniveau. Wir mussten allerdings wieder feststellen, dass der Norden Nachholbedarf hat.“, berichtet Spielerin Reicksmann.

DM Damen: Martina Reicksmann 10.
DM Herren: Mohamed Shati 10., Antonius Reicksmann 17., Thomas Lehrmann 18.

RUGBY
Unsere Ersten Herren kamen am Baumschulenweg erst schlecht ins Spiel, konnten sich aber vor Halbzeit berappeln und erspielten einen deutlichen Sieg. Die Zweite machte es genau umgekehrt und verlor nach anfänglicher Führung die Konzentration und folglich das Spiel.

1. Herren : FT Adler Kiel (2. Bundesliga)
 39 : 10 Sieg
2. Herren  : Hamburg Exiles RFC  (Regionalliga)
 12 : 42 Niederlage
3. Herren / Bethen : SG Odin / Döhren II (Verbandsliga)
 20 : 39 Niederlage
U 16 / Hamburger RC : SC Germania List (Niedersachsenliga)
 7 : 87 Niederlage
U14 : SG Odin (Niedersachsenliga)
 5 : 37 Niederlage

FECHTEN
Beim U20-Turnier „Hamburger Michel“ schließen unsere A-Jugendlichen die Landesranglistensaison ab. Clara Neumann zeigte eine ganz neue Besonnenheit in der Vorbereitung ihrer Angriffe und unterlag erst im Halbfinale in einem starken Gefecht der norddeutschen Souveränin Xenia Maul vom TB Hamburg-Eilbek. Bei den Herren schlug auch Tom Willems ein starkes Turnier und schloß ebenfalls mit Bronze ab. Obwohl er damit deutlich vor seinem Ranglistenkonkurrent Moritz Mießler (FC Bremen-Nord) lag, reichen die gewonnen Punkte nicht zur Qualifikation zur DM. „Das ist schade, Tom war fleißig und hat sich über die Saison so gesteigert, er hätte es verdient“, so Coach Sebastian Theiß. Willems bleibt noch die Hoffnung auf einen Nachrückerplatz.
Beim „Petermännchen-Pokal“ in Schwerin startete als einziger 1860er Julius Helling und machte einen respektablen 13. Platz in einem großen Starterfeld.
 
Hamburger Michel:
Damenflorett U20: Clara Neumann 3., Marie Neumann 12.
Herrenflorett U20: Tom Willem 3.
 
Petermännchen-Pokal Schwerin:
Herrenflorett U12: Julius Helling 13.
 

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