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Turnerinnen sind erneut Spitze

Bremen 1860 dominiert die Landesmeisterschaften im Einzel

Wie die Quali, so die Meisterschaft: Die Turnerinnen von Bremen 1860 zeigten sich erneut auf einem hohen sportlichen Niveau und dominierten die Landesmeisterschaften im Einzel. Acht der elf Turnerinnen landeten auf dem Treppchen, drei holten gar den Meistertitel in ihrer jeweiligen Altersklasse. Die Mädchen traten ausschließlich im Pflichtwettkampf an. Die Kür folgt je nach Alter erst in den nächsten Jahren.
Johanna Klett (Jahrgang 2007) wiederholte die Leistung, die sie bereits bei den Kreismeisterschaften abrief, und sicherte sich mit 15,55 die mit Abstand höchste Punktezahl am Barren. Das und die höchste Punktzahl auch an Sprung und Balken bescherten ihr den Landesmeistertitel mit einer ansehnlichen Gesamtpunktzahl von 58,30. Vize-Meisterin Amy Arnfelt von der LTS Bremerhaven war nur am Boden einen Tick besser; mit einer Gesamtpunktzahl von 54,85 war der Abstand zu 1860in Johanna Klett doch sehr deutlich. Ganz knapp verpasste Paula Lemke von Bremen 1860 mit einer Gesamtpunktzahl von 54,75 Silber und nahm stattdessen Bronze mit nach Hause.
Den Treppchen-Hattrick schafften dagegen die 1860-Turnerinnen Mathilde Bulling (53,90 Punkte), Juliane Grunwald (53,25 Punkte) und Selma von Twistern (52,85 Punkte) im Jahrgang 2008/2009. Teamkollegin Jette Vogel wurde Sechste mit 51,85 Punkten.
Gold ging auch an Mila Krohne (Jahrgang 2010) von Bremen 1860 mit 52,40 Punkten. Die Teamkolleginnen Tesla Purser Williams und Clara Holmes wurden Sechste mit 46,15 Punkten beziehungsweise Neunte mit 43,05 Punkten. Zoé Coetzee wurde mit 55,20 Punkten Dritte im Jahrgang 2004 bis 2006 und Finia Förster wurde mit 55,80 Punkten ebenfalls Dritte in der Altersklasse 2001 bis 2003.
Mit den zahlreichen Treppchen-Platzierungen war Bremen 1860 der erfolgreichste Verein dieser Landeseinzelmeisterschaften vor der LTS Bremerhaven. „Was bei der Meisterschaft schön war, war dass der Kürwettkampf gleichzeitig zum Pflichtwettkampf ausgetragen wurde. So konnten unsere Turnerinnen schon einmal bestaunen, was sie selbst in wenigen Jahren oder Monaten turnen könnten“, sagte Trainerin Alexandra Wolf. Zwar müssen vor allem die Jüngeren am Balken noch mehr Sicherheit bekommen, doch im Allgemeinen sind die Turnerinnen inzwischen so gut, dass sie sich früher, als es das Reglement vorschreibt, mit den nächst schwierigeren Elementen befassen können. Vielleicht können die Trainerinnen schon im Herbst eine Mannschaft in der Kür starten lassen.
 

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