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1860 erstmals Tiebreak-Sieger

Volleyballerinnen 3:2 in Salzgitter

„Das ist unser erster gewonnener Tiebreak“, jubelte Trainer Oliver Nieß im Anschluss an die Partie seiner Oberliga-Volleyballerinnen gegen den MTV Salzgitter. Als Aufsteiger müssen die Damen von Bremen 1860 jeden Punkt mitnehmen, den sie bekommen können. Mit dem 3:2 (25:18, 14:25, 25:17, 11:25, 15:12) gegen Salzgitter waren es sogar gleich zwei Zähler, die auf das Konto der Bremerinnen wanderten. In der anschließenden Partie verloren sie das zweite Heimspiel der Saison dann jedoch mit 1:3 (28:26, 12:25, 25:27, 20:25) gegen die SG Karlshöfen/Gnarrenburg.

Obwohl der MTV Salzgitter als punktloses Tabellenschlusslicht angereist war, hatten die Bremerinnen gehörigen Respekt vor den gestandenen Oberligaspielerinnen. Erneut rückte die gelernte Mittelblockerin Maren Hinrichs auf die Außenposition und hatte dort eine sensationell gute Erfolgsquote mit ihren Angriffen. „Das hat uns gezeigt, dass wir Maren über Außen sehr gut einsetzen können“, sagte Harry Lüttgen, Statistiker und Co-Trainer des Teams.

In den Sätzen zwei und drei gelang es den Gastgeberinnen nicht, den MTV mit Aufschlägen und Angriffen ausreichend unter Druck zu setzen. „Zudem spielte Salzgitter sicher und machte wenige Fehler“, erklärte Nieß. Trotz deutlicher 11:25-Niederlage und mit dem Rücken zur Wand nach dem vierten Durchgang, besannen sich die Bremerinnen auf ihre Block- und Angriffsstärke. „Die Stimmung war gut und die Unterstützung durch das Publikum wichtig“, wusste Kapitänin Hannah Blöhm, die an diesem Heimspiel nicht mitspielte, sondern das Trainerteam unterstütze, zu berichten. Beim Seitenwechsel lagen die Gastgeberinnen noch mit 8:5 in Front und gaben diese Führung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Und genauso kämpferisch ging es im zweiten Spiel des Tages gegen die erfahrene SG Karlshöfen/Gnarrenburg. Beide Teams lagen im ersten Satz lange gleich auf, doch die 1860er verschafften sich mit ihren platzierten Aufschlägen und aufmerksamer Blockarbeit ein gutes fünf Punkte Polster.

Daraus ließen sich die Spielerinnen der SG aber nicht aus der Ruhe bringen. Die Bremerinnen wurden unsicherer. „Am Ende des ersten Satzes haben wir aber noch mal Biss gezeigt“, so Lüttgen. Es fehlte dem Team letztlich jedoch an Kraft, einen weiteren Sieg für sich zu verbuchen.

Bremen 1860: Thuernagel, Bernecker, Pauline Duckart, Malin Duckart, Kausch, Jarchow, Müller, Hinrichs, Sorychta, Bausch, Heinemann.

VON KATJA NONNENKAMP-KLÜTING
Stadtteilkurier, Ausgabe 08.11.2018, Seite 11

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