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Zuversicht trotz neuerlicher Pleite

Weser Ladies unterliegen 54:83

Trotz der deutlichen 54:83 (25:45)-Auswärtsniederlage in der 2. Basketball-Regionalliga der Frauen beim Hagener SV zog der Trainer der Weser Baskets/Bremen 1860 nach der Schlusssirene ein positives Fazit. "Es war für mich, abgesehen von unserem Sieg in Lamstedt, unser zweitbestes Saisonspiel", erklärte Christopher Hupe, "wir hatten uns vor dem Spiel vorgenommen, positiv zu bleiben, Spaß zu haben und zu kämpfen – und das alles hat hervorragend geklappt."

Die Bremerinnen um ihre beste Werferin Jessica Goll (13 Punkte) kamen gut ins Spiel hinein und lagen zunächst sogar knapp in Führung. Dennoch musste das Team den ersten Durchgang abgeben (14:17), die zweiten zehn Minuten endeten mit 28:11 schließlich noch deutlicher zugunsten der Gastgeberinnen um ihre beiden besten Angreiferinnen Maike Hagedorn und Marie Herbermann (je 18 Punkte).  "Wir sind zu keinem Zeitpunkt „eingebrochen“,versicherte Hupe, "sondern hatten einfach einen verdammt starken Gegner." Seiner Einschätzung nach sei es "die beste Leistung gewesen, die ein Gegner in dieser Saison gegen uns gezeigt hat, so gesehen war unsere Leistung auch ein Fortschritt". 

"Hagen war in sämtlichen Mannschaftsteilen einfach sehr stark", resümierte Hupe, "sie konnten ein geradezu atemberaubendes Tempo gehen und wenn sie auch einmal nicht schnell punkten konnten, weil unsere Defense sehr engagiert und aufmerksam war, dann haben sie dafür eben eiskalt aus der Distanz getroffen." Glücklicherweise sei aber nicht jeder der kommenden Gegner derart treffsicher, mutmaßte Hupe.

Deshalb sei die Hoffnung, die Klasse doch noch halten zu können nach wie vor vorhanden: "Die gute Stimmung im Team, das sich nie aufgegeben und gegenseitig stark angefeuert hat, macht Mut für die kommenden Spiele", verdeutlichte Hupe, "wenn wir so auftreten, werden wir die kommenden Saisonspiele deutlich enger gestalten können." Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den "Weser Ladies" am Sonnabend, 9. Februar (20 Uhr) – dann gastieren sie bei Eintracht Braunschweig III, einem unmittelbaren Konkurrenten in Sachen Klassenerhalt.

WeserBaskets/Bremen 1860: Thielking, Heitmann, Sievers (1), Ellberg (2), Goepfert (3), Rüskamp (4), Berstermann (4), Böske (6), S. Goll (6), Lekaj (7), Engert (8), J. Goll (13).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier, Ausgabe 24.01.2019, Seite 8

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