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Niederlage beim Liga-Primus

Weser Baskets 55:83 in Osnabrück - Schlon bricht sich die Hand

Nichts zu holen gab es für die Spieler der Weser Baskets/Bremen1860 im Auswärtsspiel in der Basketball-Oberliga der Männer bei Tabellenführer BBC Osnabrück: Mit 55:83 (29:43) musste sich das Team von Trainer Cai Kaiser geschlagen geben und verlor zu allem Übel auch noch Daniel Schlon, der sich kurz nach dem Tipp-Off einen Handbruch zuzog und auf unbestimmte Zeit ausfällt. Außerdem verletzten sich auch noch Patrick Diederich, dem eine Platzwunde das Weiterspielen unmöglich machte sowie Niklas Hanno Dettloff, der sich einen Finger verrenkte. "Ich bin trotzdem stolz auf meine Jungs", versicherte der Trainer, "wir sind im dritten Viertel klasse zurückgekommen und haben trotz der Ausfälle klasse gekämpft." Zudem seien die Weser Baskets "die erste Mannschaft, die Osnabrück bei nur 83 Punkten gehalten hat", fügte Kaiser nach Spielende noch hinzu, "und wir haben den Top-Scorer der Liga in der zweiten Halbzeit bei fünf Punkten gehalten".

Die Gäste starteten gut und führten früh mit 10:7. Dann allerdings brach sich Daniel Schlon unglücklich die Hand, konnte nicht mehr weiterspielen und der körperlich robustere Gastgeber setzte sich durch einen 17:1-Lauf ab. In den folgenden zehn Minuten spielten die Gäste mit einer 2-3-Zonendeckung, die deutlich mehr Stabilität brachte. "Leider trafen wir nicht wie gewohnt aus der Distanz", so Kaiser, "und verlegten viele einfache Würfe am gegnerischen Korb." So gingen die Gäste mit 14 Punkten Rückstand ins dritte Viertel, das sie mit einer Mischung aus Zonen-und Manndeckung angingen. "Diese Maßnahme zeigte umgehend Wirkung", betonte Kaiser, dessen Team den Durchgang gewann (22:20).

Im finalen Durchgang kämpften die Gäste tapfer, "doch der Ausfall zwei wichtiger Spieler, Foulprobleme und schnelle sieben Punkte von Osnabrück gleich zu Beginn entschieden das Spiel", erläuterte Kaiser. Das Team habe zwar gekämpft, "aber unser Widerstand war gebrochen und es ging nicht mehr viel zusammen". Nach Meinung des Trainers sei die Niederlage "am Ende viel zu hoch" ausgefallen. "Ich hätte gerne in Bestbesetzung gespielt", so Kaiser, "ich glaube, wir hätten wir eine Siegchance gehabt." Auch im Rückspiel am Sonntag, 3. Februar (16 Uhr), muss der Coach auf mehrere Spieler verzichten, "trotzdem wollen wir Osnabrück ärgern", versicherte Kaiser.

WeserBaskets/Bremen 1860: Schlon, Heitbrock, Hanci (2), P. Diederich (2), Dettloff (2), Dräger (3), Plaschek (5), Ndhine (6), Zense (11), Bashiri (12), M. Diederich (12).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier, Ausgabe 31.01.2019, Seite 6

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