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Halbzeitführung noch abgegeben

Weser Ladies unterliegen 65:89

Insgesamt zeigte sich Christopher Hupe mit der Leistung seiner Spielerinnen einverstanden: „Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit der Leistung und der Stimmung im Team in den letzten Wochen“, versicherte der Trainer der Basketballerinnen der Weser Baskets/Bremen 1860 nach der 65:89 (43:44)-Auswärtsniederlage in der 2. Regionalliga bei Eintracht Braunschweig III. „Wenn wir so weitermachen, werden wir uns bald auch dafür mit einem Sieg belohnen“, zeigte sich der Bremer Coach zuversichtlich.

Bei den Gastgeberinnen, derzeit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle angesiedelt, stellte „Löwen“-Coach Marcel Neumann zunächst die Einstellung seiner Spielerinnen in Frage. „Man hatte das Gefühl, wir waren in den den ersten zehn Minuten gar nicht auf dem Parkett“, haderte er.

Bremens Trainer dagegen sprach von „unserer besten Halbzeit in dieser Saison, weil wir zur Pause geführt haben und mit 43 Punkten sogar einen Punkt mehrerzielen konnten als im kompletten Hinspiel“. Sein Team sei sehr fokussiert gestartet und habe ein tolles Tempo umsetzten können. „Das ist ein Ergebnis ­davon, dass wir in den letzten Wochen sehr gut hatten trainieren können, da nur selten Spielerinnen fehlen“, unterstrich Christopher Hupe.

Braunschweig war durch den forschen Auftritt der Gäste um die beiden Top-Scorerinnen Saskia Goll und Brisena Lekaj (jeweils 15 Punkte) gezwungen, die Verteidigung zu ändern um das Spiel langsamer zu machen. „Der Knackpunkt war in der zweiten Halbzeit“, resümierte Hupe, „dass wir nicht so gut mit der Linie der Schiedsrichter zurecht kamen und uns das etwas aus dem Spiel genommen hat, weil wir uns zu sehr haben ablenken lassen.“

Nach der Pause übernahm die Eintracht ab der 23. Spielminute die Führung. Nun hellwach und kompakt in der Defensive bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung kontinuierlich aus und lagen nach dem dritten Viertel mit 67:59 vorn. Mit der Führung im Rücken ließ sich Braunschweig nicht mehr stoppen. Magere sechs Punkte konnten die Bremerinnen nur noch erzielen. Für die weiterhin akut abstiegsgefährdeten „Weser Ladies“ steht mit der Auswärtspartie bei der BG ‚89 Rotenburg/Scheeßel II (Sonntag, 17. Februar, 16 Uhr) gleich der nächste schwere Brocken an.

Weser Baskets/Bremen 1860: Altenbeck, Böske, Heitmann, Rüskamp, Goepfert (2), Berstermann (3), Ellberg (5), Engert (6), J. Goll (7), Schlegl (12), S. Goll (15), Lekaj (15).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier, Ausgabe 14.02.2019, Seite 8

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