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"Weser Ladies" ohne Chance

2. Basketball-Regionalliga: Bremerinnen kassieren 37:80-Pleite gegen die BG 89 Rotenburg/Scheeßel II

Es war die erwartet hohe und letztlich auch unüberwindbare Hürde für die Basketballerinnen der Weser Baskets/Bremen 1860 in der 2. Regionalliga der Frauen: Beim 37:80 (19:47) im Heimspiel gegen die BG ‚89 Rotenburg/Scheeßel II hatte das Team von Headcoach Christopher Hupe nicht den Hauch einer Chance. „Wir haben uns aber, wie in allen Rückrundenspielen, eigenständige Ziele gesetzt“, resümierte der Trainer nach der Schlusssirene, „mit deren Erreichen wir insgesamt zufrieden sind.“

Welche Ziele er damit genau meinte, ließ Hupe allerdings offen, die bereits seit längerem als Absteiger feststehende Mannschaft kämpfte jedoch famos gegen einen schier übermächtigen Gegner, der den Aufstieg in die 1. Regionalliga sowie den Kampf um den Meistertitel aller Voraussicht nach mit den beiden Top-Teams vom BBC Osnabrück und dem ASC 46 Göttingen ausfechten wird.

Schon nach dem ersten Durchgang war das Spiel entschieden, mit lediglich vier Punkten innerhalb der ersten zehn Minuten präsentierten sich die Gastgeberinnen gelinde gesagt völlig von der Rolle. „Es ist schon länger klar, dass wir absteigen werden“, erläuterte Christopher Hupe, „aber wir genießen die Spiele auf diesem Niveau und versuchen, jedes Spiel mit Spaß und Freude an den kleinen Erfolgen anzugehen.“ Das habe  in den letzten Partien recht gut  funktioniert, so Hupe, „und ist auch das Ziel für die verbleibenden Begegnungen“. Bis zur ersten Pause hatten sich die Gäste um Top-Scorerin Sina Friederichs (30 Punkte/neun Dreier) deutlich von den Bremerinnen abgesetzt (27:4) und dabei besonders eine Trumpfkarte ausgespielt, gegen die die „Weser Ladies“ kein Gegenmittel fanden: „Rotenburg hat heute einfach einen Sahnetag von der Dreierlinie erwischt und überragende 18 Distanzwürfe versenkt“, erklärte der Trainer, „dem konnten wir nicht viel entgegensetzen.“

Bis zur Halbzeit konnten die Bremerinnen das Spiel dennoch einigermaßen ausgeglichen (15:20) gestalten, Saskia Goll (11/ein Dreier) führte ihr Team durch engagiertes Spiel und leidenschaftlichen Kampfgeist an. Doch im dritten Abschnitt litten die Gastgeberinnen an mangelnder Zielgenauigkeit, erneut kamen lediglich vier Zähler auf das Scoreboard (4:17). Im finalen Durchgang zeigten die Bremerinnen noch ein letztes Mal, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben wollten und hätten diese zehn Minuten fast pari gestalten können (14:16). Letztlich aber setzen sich die Favoritinnen ebenso deutlich wie verdient durch und wahrten ihrerseits die Chance auf den Titel. Für die „Weser Ladies“ geht es nun im Heimspiel gegen den TK Hannover II (Sonntag, 17. März, 14.30 Uhr) darum, noch einmal mutig aufzulaufen, anschließend gastiert der TV Vörden am Baumschulenweg (Sonntag, 24. März, 16 Uhr), ehe dann das Auswärtsspiel beim BBC Osnabrück ansteht (Sonntag, 31. März, 16 Uhr).

Weser Baskets /Bremen 1860: Goepfert, Rüskamp (2), Ellberg (2), Sievers (2), Thielking (4), Schlegl (4), Altenbeck (6), Engert (6), S. Goll (11).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier, Ausgabe 14.03.2019, Seite 8

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