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„Weltweit unter den Top drei“

Judo International Masters in Bremen: Fast 900 Starter in den Klassen U18 und U21

Es ist ein Turnier, das eine unglaubliche Tradition und einen sportlichen Stellenwert hat, wie kaum eine andere Sportveranstaltung in der Hansestadt. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit, dann steigt zum 34. Mal das Judo International Masters in der Messehalle 7.

Es ist die internationale Talentschau schlechthin im europäischen Judokalender. Fast 900 Meldungen aus 23 Nationen sind auch in diesem Jahr wieder bei Turnierchef Norbert Specker eingegangen. Die Altersklasse U18 am Samstag (10 bis mindestens 17 Uhr) ist dabei besonders stark besetzt. „Mit fast 500 Startern in dieser Klasse sind wir weltweit unter den Top-drei-Turnieren“, rechnet Specker vor, der in den vergangenen Jahrzehnten schon zahlreiche spätere Weltmeister und Olympiasieger auf den Matten an der Bürgerweide hat kämpfen und meist auch gewinnen sehen.

Im In- und Ausland ist das Turnier, bei dem auf acht Matten parallel gekämpft wird aufgrund seiner Organisation und der sportlichen Qualität hoch geschätzt, gilt auch vielen Nationaltrainern im Frühjahr als wichtige Standortbestimmung. Neben der deutschen
Delegation, die aktuell 238 Kämpfer umfasst, stellen die Holländer mit 171 Mann das zweitgrößte Aufgebot. Dass sich die Brasilianer dieses Jahr sogar mit 52 Kämpfern angekündigt haben, erfreut Specker außerordentlich, dass die Delegation aus Angola
keine Visa erhielt, die Iraner und Kasachen (wo jeweils Präsidentenwechsel im Verband stattfanden) absagten, bedauert er.

Auch aus Bremen sind einige Kämpfer am Start. In der U18 starten Stefan Savatskiy (Eiche Horn) sowie Shamshod Normakhmatov (Bremen 1860) beide in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogamm. In der Klasse bis 66 Kilogramm geht Michael Tjart (SC Panthera) auf die Matte. Im U21-Wettbewerb am Sonntag (10 bis etwa 16 Uhr) sind dann auch dessen Vereinskollegen, die Brüder Oleg und Konstantin Gusev am Start und wollen sich teuer verkaufen. Vor allem auf Oleg Gusev darf man gespannt sein. In seinem ersten
Jahr in der U21 holte er gerade Bronze bei der Deutschen Meisterschaft.

VON LARS LENSSEN
Weserreport, Ausgabe 20.03,2019, Seite 10

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