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Saisonauftakt vermasselt

Volleyballer von Bremen 1860 verlieren 1:3 gegen Wildeshausen

Das ging mal so richtig daneben: Nach der bitteren 1:3 (23:25, 25:20, 20:25 17:25)-Auswärtsniederlage der Oberliga-Volleyballer von Bremen 1860 zum Saisonauftakt beim VfL Wildeshausen zeigte sich Neu-Trainerin Maike Uller-Fürst zutiefst enttäuscht. "Es war schlimm", konstatierte sie schonungslos, "wir zeigten eine schlechte Mannschaftsleistung, agierten streckenweise  viel zu nervös, zeigten in entscheidenden Phasen Nerven und standen irgendwie ohne Stimmung auf dem Feld."

Zudem machte die Neue Trainerin – zurück nach einem Jahr Volleyballpause – "viel zu wenig Druck im Aufschlag", als Ursache für die Pleite aus, "und die Annahme war nicht präzise genug, um ein variables Spiel aufzubauen", führte Uller-Fürst weiter aus. Dadurch war ein Großteil der Bremer Angriffe "zu ungefährlich und für den Gegner leicht durchschaubar", haderte die Trainerin.

Den Start in die neue Saison hatten sich die Bremer um ihre Neuzugänge Robert Witzschel, Max Rose, Julian Kramer und Alexander Dettmann anders vorgestellt. Gut gelaunt und mit zehn Spielern im Gepäck trat das Team die kurze Reise nach Wildeshausen an und zeigte sich vor Spielbeginn noch zuversichtlich: "Natürlich wollen wir oben mitspielen", verdeutlichte Maike Uller-Fürst, "aber aufgrund der vielen Neuzugänge und einiger Abgänge ist das vorrangige Ziel zunächst, eine schlagkräftige Mannschaft zu bilden, die konstant gute Leistungen abruft und somit den Klassenerhalt frühzeitig sichert."

Der erste Satz gestaltete sich ausgeglichen, bevor sich Ungenauigkeiten im Angriff der Gäste einschlichen, "die den Unterschied ausmachten und wir den Satz herschenkten", resümierte die erfahrene Trainerin. Im zweiten Satz machten ihre Spieler vieles besser, mehr Ruhe im Angriff und gute Arbeit in Block und Feldabwehr brachten das Team sogar in Führung. "Den Vorsprung ließen wir uns in der Folge nicht mehr nehmen", freute sich Uller-Fürst über den Satzausgleich. Durchgang drei gestaltete sich lange wie Abschnitt eins, "doch leider konnten wir auch diesen Satz nicht gewinnen", so Uller-Fürst. Folglich ging es darum, Wildeshausen wenigstens noch in den Tiebreak zu zwingen, "doch leider missglückte uns der Start vollkommen, weshalb wir bereits zur Mitte des Satzes mit zehn Punkten zurück lagen", berichtete die Trainerin. Zwar konnten sich die Bremer heran kämpfen, die Niederlage aber nicht abwenden. Am kommenden Sonnabend, 21. September (15 Uhr), wollen die Bremer beim TSV Hollern-Twielenfleth die ersten Punkte einfahren.

Bremen 1860: Eschner, Müller, Bormann, Meywerk, Marohn, Witzschel, Bhashyam, Witt, Fischer, Witt, Rose, Kramer, Kuhn.

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 19.09.2019, Seite 10

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