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Premiere an der Tischplatte

Showdowner von Bremen 1860 richten den ersten Nordcup am 9. November aus

Mit einem eigenen Wettbewerb möchte Bremen 1860 Showdown-Spielerinnen und -Spielern in Norddeutschland eine bessere Vorbereitung auf große Turniere ermöglichen. Deshalb richtet die Showdown-Mannschaft des Vereins am Sonnabend, 9. November, zum ersten Mal den Nordcup aus. Im Kegelcenter in der Duckwitzstraße 71 treten bislang 24 gemeldete Frauen und Männer im Einzel gegeneinander an. Start ist um 10 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Feste Anfangszeiten für die Partien sind nicht geplant; sobald einer der vier Spieltische frei geworden ist, beginnt das nächste Match. Insgesamt sind 60 Matches in Gruppenphase und K.O.-Spielen anberaumt, bis die Plätze 1 bis 24 komplett ausgespielt sind. Die Kontrahentinnen und Kontrahenten kommen aus Bremen, Braunschweig, Hamburg und Hannover. Sieben von ihnen stehen zum ersten Mal überhaupt in einem Turnier. Und genau damit erfüllt der neue Nordcup auch seine eigentliche Bestimmung. „Unsere Absicht ist es, den Nordcup einmal im Jahr immer am zweiten Wochenende im November auszutragen“, sagt 1860-Showdownerin Martina Reicksmann. Die Idee dazu entstand, weil die Spielerinnen und Spieler aus der Region Nord in überregionalen und nationalen Wettbewerben regelmäßig hintere Platzierungen einfahren. „Vielen Sportlerinnen und Sportlern aus dem Norden fehlt Turniererfahrung. Deshalb möchten wir den Nordcup als festen Wettbewerb in Bremen etablieren“, so Martina Reicksmann weiter. Die Menge der Anmeldungen gleich zur Premiere habe die Organisatoren überrascht. Sie zeige, dass der Plan auf Zustimmung stoße und die Nachfrage da ist.

Showdown, auch als Tischball für blinde und sehbehinderte Menschen bekannt, ist eine noch relativ junge Sportart, verbreitete sich erst ab etwa 2010 in Deutschland. Die Spielerinnen und Spieler tragen unabhängig vom Grad ihrer Sehbehinderung lichtundurchlässige Brillen und versuchen, einen rasselnden Ball im Tor des jeweils anderen zu platzieren. In Deutschland dürfen auch sehende Menschen mitspielen. Bremen 1860 ist der einzige Verein in der Hansestadt, der Showdown anbietet.
 

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