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Bremen 1860 feiert Doppelsieg

Oberliga-Volleyballer schlagen Vechta 3:0 und Bersenbrück 3:2

„Das haben die Jungs richtig gut gemacht.“: Sehr zufrieden zeigte sich Maike Uller-Fürst nach dem erfolgreichen Doppelspieltag der Oberliga-Volleyballer von Bremen 1860. Nach einem klaren 3:0 (25:22, 25:14, 25:17)-Auftakterfolg gegen den DJK Füchtel Vechta ließ die Mannschaft im Anschluss einen knappen, aber letztlich hoch verdienten 3:2 (22:25, 25:22, 25:16, 19:25, 15:12)-Erfolg im Tiebreak gegen den TuS  Bersenbrück folgen.
Im ersten Spiel starteten beide Mannschaften verhalten. „Unsere Aufschläge waren zu lasch“, resümierte die Trainerin, „und es wirkte, als würden wir mit angezogener Handbremse spielen.“  An der Nervosität habe es nicht gelegen, versicherte Uller-Fürst, „die Jungs wirkten spielbereit und stabil“. Aber es wollte nicht so recht klappen, von Beginn an liefen die Gastgeber einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 6:10 nahm die Trainerin eine Auszeit, um den Rückstand nicht zu vergrößern. „Wir haben uns Punkt für Punkt heran gearbeitet und uns nicht vom Rückstand aus dem Takt bringen lassen“, erläuterte Uller-Fürst, „sodass wir den ersten Satz gewinnen konnten.“ Das gab Auftrieb für die weiteren Sätze, die Aufschläge kamen, Annahme und die Abwehr waren stabil und Zuspieler Moritz Müller setzte seine vier Angreifer wiederholt gut in Szene. Matteo Witt war ein sicherer und aufmerksamer Libero mit tollen Abwehraktionen, „Vechta konnte dem nichts entgegen zu setzen und so verliefen die beide Sätze – in denen wir nicht einmal eine Auszeit benötigten – deutlich zu unseren Gunsten“, bilanzierte die Trainerin zufrieden.

Im Spiel gegen Bersenbrück bekamen die Hausherren allerdings deutlich mehr Gegenwind zu spüren. Bersenbrück stellte einen guten Block, machte gute Aufschläge und war wendig und schnell in der Abwehr. Der erste Satz ging verloren, woraufhin sich Team und Trainerin etwas einfallen lassen mussten: „Im zweiten Satz haben wir beim Gegner Lücken gefunden“, erklärte Uller-Fürst, „haben unsere Schläge variiert und gut im Block gearbeitet.“ Die drei Mittelblocker Thies Marohn, Tim Meywerk und Robert Witzschel konnten auch mit einigen Schnellangriffen glänzen, was  sich im dritten Satz wiederholte und zum Satzgewinn führte. Etwas zu euphorisch ging 1860 in den vierten Satz und machte überflüssige Fehler in Aufschlag und Annahme. „Auch mit dem Angriff scheiterte Bremen 1860 wiederholt am Block und der Feldabwehr des Gegners. Auf der Außenposition hatte 1860 große Auswahl, „da hofft man, die richtige Entscheidung zu treffen“,sagte die Trainerin. Bjarne Fischer, der alle Sätze durchspielt hatte, bekam Akhil Bhashyam zur Seite.  Eine gute konditionelle Verfassung aller Bremer, gut durchdachte Angriffe und eine konzentrierte Abwehrarbeit – besonders von Libero Matteo Witt – sorgten schließlich dafür, dass Bremen 1860 die Führung übernahm und bis zum Spielende nicht aus der Hand gab.

Bremen 1860: Witzschel, Auge, Müller, Bormann, Meywerk, Röpke, Marohn, Fischer, Rose, Kramer, Witt, Bhashyam.

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 28.11.2019, Seite 9

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