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Bremen 1860 zeigt sich nervenstark

Zweimal im Tiebreak gesiegt

Spannend, aber mit dem besseren Ende für die Gastgeber verlief der Doppelspieltag für Bremen 1860 in der Volleyball-­Oberliga der Männer. Nachdem die Mannschaft von Trainerin Maike Uller-Fürst den TSV Hollern-Twielenfleth mit 3:2 (25:19, 22:25, 25:17, 23:25, 15:11) schlagen konnte, präsentierten sich die Bremer im Anschluss nervenstark und festigten den zweiten Tabellenplatz durch einen 3:2 (21:25, 19:25, 25:22, 25:12, 15:11)-Erfolg gegen den VfL Wildeshausen.
„Einen Punkt verschenkt, zwei Punkte gewonnen“, sagte die Trainerin nach dem ersten Spiel, „wir müssen die Ballwechsel schneller für uns beenden.“ Geburtstagskind Max Rose und Justin Röpke machten ihre Sache über die Außenpositionen genauso gut wie Thies Marohn über die Mitte und Paul Bormann über die Diagonale. Matteo Witt spielte für den verletzten Alex Dettmann auf der Liberoposition. Im Anschluss trafen die Gastgeber auf einen alten Bekannten: „Diese Mannschaft hatten wir nicht gut in der Erinnerung“, räumte Uller-Fürst ein, „das Hinspiel verloren wir mit 1:3.“ Oliver Eschner, der im ersten und zweiten Satz zuspielte, zeigte auch in der Abwehr vollen Einsatz, konnte den Verlust der ersten beiden Sätze aber nicht verhindern.

„Wir wirkten müde und einfallslos“, erläuterte Maike Uller-Fürst, „waren zu spät auf unseren Positionen und auch der Block war durchlässig.“ In den folgenden Sätzen herrschte allgemeine Ratlosigkeit und die Trainerin entschloss sich, im dritten Satz umzustellen, „um die Aufmerksamkeit zu erhöhen“. Paul Bormann wechselte von Diagonal auf Mitte und Akhil Bhashyam auf Diagonal. „Beide machten ihre Sache hervorragend“, lobte die Trainerin. Bjarne Fischer und Justin Röpke stellte sie auf Außen und Thies Marohn als weitere Mitte sowie Moritz Müller im Zuspiel. „Beide Außenspieler nutzten die Lücken und variierten in der Angriffslänge“, resümierte die Trainerin, „mit dieser Aufstellung kam frischer Wind hinein.“ War der dritte Satz noch hart umkämpft, war es im vierten Satz fast ein Durchmarsch, in Satz fünf stellte Uller-­Fürst nicht um und wechselte nicht aus. „Diese Spieler sollten es jetzt richten“, begründete sie – und sollte recht behalten.

Bremen 1860: Müller, Bormann, Bettmann, Meywerk, Röpke, Marohn, Eschner, Fischer, Rose, Kramer, Witt, Bhashyam

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 16.01.2020, Seite 8

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