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Bremen 1860 und der FC Bremen-Nord sind Landesmeister

Drei Vereine trugen die Mannschaftsmeisterschaften in Degen- und Florettfechten in Walle aus

Eine Blaupause des vergangenen Jahres waren die Landesmannschaftsmeisterschaften der Fechter. Allerdings hat sich die Teamzusammensetzung zumindest bei Bremen 1860 etwas verändert. Trotzdem siegten in der Halle des Hanseatischen Fecht-Clubs Bremen (HFCB) in Walle die Favoriten. Am Degen war das der FC Bremen-Nord und am Florett Bremen 1860. Die Fechtmannschaft vom TuS Komet Arsten sagte kurzfristig ab, weshalb es bei der Dreierkonstellation der vergangenen Jahre blieb.

Die Rangordnung, nach der die Teams in die Gefechte gehen, richtet sich nach den Ergebnissen der Landeseinzelmeisterschaften. Danach lagen die Nord-Bremer vorn und hatten ein Freilos. Sie standen somit direkt im Finale und musste insgesamt auch nur einmal auf die Bahn. Im Degenhalbfinale machten also der HFCB und Bremen 1860 die Finalbesetzung unter sich aus. Die 1860-Mannschaft mit Michael Albrecht, Aljoscha Schörnig, Andreas Holzhüter und Sebastian Theiß ging als Favorit in die Begegnung und lieferte. Mit 45:37 Treffern machten die 1860er den Einzug ins Finale perfekt. „Das war ein bisschen knapper als nötig“, kommentierte Sebastian Theiß den Endstand. Dennoch ging seine Mannschaft vom ersten Moment an in Führung und gab die auch nicht mehr her.

Im Finale sah der Endstand ähnlich aus, dann aber gegen die 1860er. Mit 36:45 Treffern unterlagen sie dem FC Bremen-Nord. Der ging gleich zu Beginn in Führung und beendete das erste Gefecht mit 15:2 Treffern. Michael Albrecht und danach Sebastian Theiß konnten in den folgenden beiden Gefechten den Stand auf 23:25 verkürzen. Doch im letzten Gefecht gab Bremen-Nord wieder Gas und verteidigte seinen Titel.

Im Florettfechten kämpften nur der HFCB und Bremen 1860 um die Goldmedaille. Die 1860er bedienten sich bei der Mannschaftszusammensetzung aus dem Jugendbereich. Mit Tom Willems, Julian Dubischar und Matvey Mogilin ging der Nachwuchs in die Duelle und setzte sich souverän gegen die Waller durch. Von Beginn an waren die Schwachhauser in Führung. Im vorletzten Gefecht konnte Alexander Barros den HFCB gegen 1860er Julian Dubischar auf 39:40 Treffer heranbringen. Doch 1860-Florettfechter Tom Willems ließ gegen den Waller Karsten Hätscher keinen Zweifel daran, wem der Titel gehörte, und beendete den Wettbewerb mit 45:41 Treffern und dem Titel für Bremen 1860.

Insgesamt seien die Meisterschaften eine sehr kollegiale Veranstaltung mit fairen Entscheidungen und einer schönen Atmosphäre gewesen, sagte Sebastian Theiß.

Am Wochenende zuvor begleitete er fünf seiner Fechter zum Bundesranglistenturnier der U17 nach Bad Cannstatt. Carl Teichert und Matvey Mogilin schieden dort nach der Vorrunde aus. Tom Willems, Finn Bischof und Markus Schwabe schafften es noch in die erste K.O.-Runde, wo dann allerdings auch für sie Schluss war. Die Turnierteilnahme wertete 1860-Fechttrainer Sebastian Theiß trotzdem als Erfolg. „Technisch und athletisch konnten sie mit der Konkurrenz mithalten. Das war vor einem halben Jahr noch nicht so.“ Es sei also ein Aufwärtstrend zu sehen, so der Trainer. Punkte verloren seine Schützlinge durch taktische Fehlentscheidungen. Da sei Erfahrung gefragt, die sie durch viele Turnierteilnahmen ja bekommen sollen.
 

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