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Spielbetrieb

Doppelpleite für Bremen 1860

Volleyballerinnen zweimal 0:3

Das hatten sich die Volleyballerinnen von Bremen 1860 ganz anders vorgestellt: Wollte das Team um sein Trainergespann Lars Thiemann und Oliver Nieß doch Spitzenreiter SG Karlshöfen/Gnarrenburg beim ersten Heimspieltag im neuen Jahr im Kampf um die Meisterschaft in der Oberliga 2 der Frauen auf den Fersen bleiben, erlebten die Gastgeberinnen sowohl im ersten Spiel gegen Vorjahresmeister Nienhagen als auch im Anschluss gegen den ewigen Rivalen von der GfL Hannover jeweils eine herbe 0:3-Pleite.
Bereits im ersten Satz zum Auftakt gegen Nienhagen zeichnete sich ab, das 1860 einen gebrauchten Tag erwischt hatte, sämtliche Elemente, von Aufschlag, über Annahme bis zum Angriff klappten nicht und Nienhagen hatte wenig Mühe, nach gerade einmal 15 Minuten mit 1:0 in Führung zu gehen. „Im zweiten Satz kamen wir besser ins Spiel“, berichtete Oliver Nieß, „wir führten zunächst mit 9:7, kurz danach stand es allerdings 10:13 und diesem Rückstand liefen wir bis in die Schlussphase hinterher.“ Beim 23:22 für Nienhagen wurde es noch einmal knapp, allerdings machten die Gäste den Sack zu und setzten sich mit 25:22 durch. In Satz drei bäumte sich Bremen 1860 noch einmal auf, aber passend zum bisherigen Spielverlauf kippte das Spiel und Bremen verzweifelte an eigenen Fehlern und hatte dem hoch motivierten Gast letztlich nichts mehr entgegen zu setzen, sodass dieser Durchgang und damit das Spiel glatt mit 0:3  (11:25, 22:25, 19:25) verloren ging.

„Einmal kurz schütteln“ hieß anschließend die Devise – dann ging es gegen die GfL Hannover, „die das erste Spiel natürlich gesehen hatte“, wie Oliver Nieß konstatierte, „und in dem sich die Gegnerinnen in nahezu jeden Ball rein warfen, um hier etwas mitzunehmen“.

Es zeigte sich schnell, dass beide Teams auf Augenhöhe agierten, die Führung wechselte hin und her, am Ende hatte Hannover die Nase mit 26:24 knapp vorn, nachdem die Gastgeberinnen einen Satzball vergeben hatten. 1860 gab sich dennoch nicht geschlagen, „und das ist dem Team hoch anzurechnen“, betonte Nieß, „nach dem vierten verlorenen Satz in Serie.“ Schnell führte Bremen im dritten Satz mit 7:0 und 9:2 – um sich dann wieder selbst ein Bein zu stellen und den Gast aufgrund zahlreicher Fehler zurück ins Spiel zu bringen. Hannover kämpfte verbissen, kam tatsächlich in den Satz zurück und drehte den Durchgang zu seinen Gunsten. 1860 blieb zwar verbissen dran, verlor den Satz allerdings unglücklich. In Satz drei verlief das Spiel ähnlich wie in Satz eins, Bremen führte 7:4, baute den Gegner wieder auf und lag 7:11 hinten. „Trotzdem ließen wir uns nicht abschütteln“,resümierte der Trainer nach dem 0:3 das Spiel schließlich mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:23), „mehr war einfach nicht drin.“ Am Sonnabend, 1. Februar (15 Uhr), geht es für die Bremerinnen zum Auswärtsspiel beim TuS Zeven, „dort werden wir alles daran setzen, um an die gute Leistung des vergangenen Jahres anzuknüpfen“, zeigte sich Oliver Nieß zuversichtlich.

Bremen 1860: Thuernagel, Kleemeyer, Lück, Duggen, J. Eyink, L. Eyink, Landt-Hayen, Stöver, Müller, Bausch, Reins, Stecker.

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 30.01.2020, Seite 8

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