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Nichts zu holen in der „Löwenhöhle"

Bremen 1860 unterliegt 57:83

Bereits vor knapp drei Wochen hatte Bremen 1860 dem Spitzenreiter der Basketball-Oberliga der Männer das Leben noch verdammt schwer gemacht, erst mit gütiger Unterstützung der Referees setzte sich Blau-Weiß Merzen knapp mit 81:77 (43:30) gegen dass Team um Bremens Headcoach Cai Kaiser durch. "An diese tolle Leistung wollten wir natürlich anknüpfen", erläuterte Kaiser – und bis auf das dritte Viertel präsentierten sich die Gastgeber bei der 57:83 (38:32)-Heimniederlage denn auch mindestens ebenbürtig und mussten sich dem Liga-Primus lediglich aufgrund einiger technischer Fehler sowie etwas Wurfpech in der zweiten Halbzeit geschlagen geben.
"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft", versicherte Cai Kaiser, "vor dieser ungewohnt großen und lautstarken Kulisse haben sich vor allen Dingen die vielen jungen Spieler sehr stark präsentiert und hätten mit etwas Glück auch mehr holen können."

Knapp 200 Zuschauer sorgten in der "Löwenhöhle" der Hausherren für mächtig Spektakel, während der Auszeiten sei vor diesem Hintergrund auch kaum ein Wort zu verstehen gewesen, berichtete Cai Kaiser. Das Team um Top-Scorer Torge Zense (24 Punkte) spielte mit den Gastgebern auf Augenhöhe, lediglich der US-Amerikaner der "Löwen",  Darreon Lamar Tolliover (33), machte letztlich den Unterschied zugunsten der Hausherren aus. "Er ist sehr groß und sehr athletisch", beschrieb Kaiser den "Mann des Spiels", der unter beiden Körben wiederholt stark bei den Rebounds agierte und sich zudem auch noch sehr treffsicher präsentierte.

Ging das erste Viertel noch an Merzen (22:17), waren die Gäste aus Bremen im zweiten Durchgang erfolgreicher (21:10), um im vorentscheidenden dritten Abschnitt (6:23) schließlich die Kontrolle und dadurch letztlich auch das Spiel zu verlieren. "Wir hatten 30 unnötige Ballverluste", skizzierte Kaiser den Spielverlauf, "und mit insgesamt 16 verworfenen Freiwürfen wird es gegen so einen starken Gegner natürlich schwierig." Insgesamt dienen  solche Spiele vor allem den jungen Talenten als gutes Lern-und Gewöhnungsbeispiel".

Bremen 1860: Schlon, Kopia, Sefer (2), Riesenbeck (4), Kilic (5), Bonfils (7), Diederich (7), Müller (8), Zense (24).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 30.01.2020, Seite 7

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