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1860-Fechter fahren Siege ein

Degenherren sind im Deutschland-Pokal weiter, Finn Bischof dominiert die U15 und holt Silber in der U17

Gute Zeiten für die Fechter von Bremen 1860! Im Deutschland-Pokal hat die Degenmannschaft des Schwachhauser Sportvereins den TC Hameln aus dem Rennen geworfen und damit die nächste Runde erreicht. Zeitgleich zeigte sich der U15- und U17-Nachwuchs beim Winterturnier in Bad Segeberg in Bestform. Der 14-Jährige Finn Bischof holte am Florett Gold in der U15 und Silber in der U17.

In der U15 gelang dem Bremer ein Durchmarsch: Nach der Vorrunde und dem 32er-K.O. schickte er Maximilian Klötzer vom Hanseatischen FC Lübeck mit 15:7 Treffern und anschließend seinen Vereinskollegen Markus Schwabe mit 15:8 von der Bahn. Schwabe wurde durch das Aus im 8er-Tableau Achter. Für Finn Bischof ging es gegen Emil Nordman Rid vom TB Hamburg-Eilbeck im Halbfinale und gegen den Dänen Maksymilian Schulz im Finale Richtung Goldmedaille. Souverän kämpfte er sich durch die Runden, war aber auch als einer der Favoriten in den Wettbewerb gestartet. Schließlich zeigte er am Vortag in der U17 schon, was er kann.

Überhaupt dominierte Bremen 1860 eine Altersklasse höher die Ergebnisse. Von den insgesamt 15 Startern gehörten fünf dem Schwachhauser Sportverein an, drei von ihnen schafften es unter die besten Vier. Finn Bischof musste im Halbfinale gegen seinen Vereinskollegen Luis Wassenaar ran und siegte mit 15:11 Treffern. 1860er Tom Willems schied im Halbfinale gegen den starken Rasmus Scharfenberg vom VfL Pinneberg aus. Gegen den Pinneberger hatte auch Finn Bischof das Nachsehen und unterlag ihm im Finale mit 8:15. „Rasmus Scharfenberg ist ein richtig guter Fechter. Es wäre schön, wenn wir ihn schlagen; das kriegen wir auch noch hin“, sagte 1860-Fechttrainer Sebastian Theiß. Ansonsten zeigen ihm die Ergebnisse, dass Bremen 1860 regional immer ein Anwärter auf Spitzenplätze ist.

Im Kampf um Platz drei besiegte Tom Willems seinen Trainingspartner Luis Wassenaar mit 15:3 Treffern. Der Blick auf die Ergebnisliste erfreut den Trainer. „Das ist ein cooles Ergebnis für den Verein und für Finn, der von den dreien ja der jüngste ist“, sagte Sebastian Theiß. Die weiteren 1860er Matvey Mogilin und Markus Schwabe wurden Siebter und Neunter.

In der weiblichen U17 traten insgesamt nur vier Florettfechterinnen an. Zwei davon waren Elisabeth Wichmann und Marie Neumann von Bremen 1860. Wichmann wurde Erste, Neumann landete auf Platz vier. Für die Platzierungen bekamen die Bremer Punkte für die Landesrangliste. Die wird wichtig, wenn es darum geht, wer an den Deutschen Meisterschaften im Mai teilnehmen darf.

Sebastian Theiß musste seinen Schützlingen aus der Ferne die Daumen drücken, denn er stand zeitgleich mit Michael Albrecht, Andreas Holzhüter und Reservist Dietrich Seevers in heimischer Halle auf der Fechtbahn. Die Degenherren empfingen den TC Hameln im Deutschland-Pokal. Dabei treten die Fechter nacheinander gegeneinander an. Die Treffer werden bei jedem weitergezählt – so lange bis eine Mannschaft 45 zusammen hat. Für 1860 startete Sebastian Theiß in den Wettbewerb und übergab an seinen Teamkollegen Andreas Holzhüter mit einem 1:5-Rückstand. Auch der zweite 1860er hatte Startschwierigkeiten und geriet noch weiter ins Hintertreffen. Michael Albrecht, der stärkste Degenfechter, den 1860 aktuell aufzubieten hat, übernahm mit einem 2:10-Rückstand und holte ordentlich auf. Er brachte seinen Verein in Führung, die die Gastgeber dann nicht mehr aus der Hand gaben und schließlich mit 45:43 Treffern knapp, aber verdient siegten.

In der dritten Runde des Deutschland-Pokals müssen die 1860-Degenherren beim ETV Hamburg antreten.

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