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1860 feiert erfolgreiches Wochenende

Basketball-Frauen schlagen den TV Meppen 58:51 – Oberliga-Männer siegen beim SC Langenhagen II mit 76:66

Nach der bislang besten Saisonleistung im Spiel gegen Delmenhorst bestätigten die Oberliga-Basketballer von Bremen 1860 ihren derzeitigen Aufwärtstrend auch im Auswärtsspiel beim  SC Langenhagen II und setzten sich mit 76:66 (41:38) durch. „Die Jungs haben unseren Matchplan von Anfang an hervorragend umgesetzt“, lobte Dejan Stojanovski, der Headcoach Cai Kaiser (im Einsatz mit der Regionalliga-Mannschaft) erneut an der Seitenlinie vertrat. In der Oberliga der Frauen freute sich Headcoach Cihat Sentürk ebenfalls über einen Erfolg: „Ich bin mit der gezeigten Leistung und der Einstellung meiner Mannschaft sehr zufrieden“, erklärte Sentürk nach dem 58:51 (30:27)-Erfolg gegen den TV Meppen, „im Vergleich zur letzten Woche war das ein Unterschied wie Tag und Nacht.“
Vom Anwurf weg beeindruckten die Gäste um ihre Top-Scorerin Kim Bellinger (20 Punkte) mit einer starken Defense, bereits in der Hälfte der Gastgeberinnen setzte Bremen 1860 die Gegnerinnen mächtig unter Druck und erzwang dadurch viele Turnovers. Dabei hob Sentürk in erster Line die engagierte Leistung von Heide Busse und Arsena Misiurek hervor. „Beide haben die Meppener Aufbauspielerin derart unter Druck gesetzt“, verdeutlichte der Trainer zufrieden, „dass keine guten Aktionen möglich waren und wir im Tempogegenstoß immer wieder zu einfachen Körben kamen.“

Dennoch verlief das erste Viertel recht ausgeglichen (14:10), gegen Ende der ersten Halbzeit zeigte sich dann der Kraftverlust, den das engagierte Verteidigen gekostet hatte und die Gäste gingen schließlich nur mit einer knappen Führung in die Kabinen. Nachdem auch der dritte Durchgang zunächst ausgeglichen verlief (12:12), fielen die Gäste mit Beginn des finalen Abschnitts kurzzeitig in ein kleines Loch, „da Meppen ein Ganzfeld-Pressing spielte“, wie Sentürk erläuterte. In seiner Auszeit habe er allerdings „eine Lösung dazu gefunden und die Mannschaft hat diese perfekt umgesetzt“, lobte der Headcoach, dessen Team sich mit einem 10:0-Lauf auf 57:47 (39.) absetze und letztlich verdient gewann.

„Am Ende kam es zu unschönen Szenen durch den gegnerischen Coach und einer Spielerin“, merkte Sentürk an, beide verweigerten mir den Handschlag.“ Der gegnerische Coach sei sogar so weit gegangen, „dass er einen offiziellen Protest gegen das Ergebnis eingelegt hat, da das Kampfgericht ihm angeblich eine Auszeit zu viel eingetragen habe und er dadurch in der entscheidenden Phase taktisch nicht habe eingreifen können“, so  Sentürk. „Ich hoffe, dass wir die Energie und die Einstellung in die letzten beiden Spiele hinüber retten können, sodass es doch noch ein versöhnlicher Abschluss dieser Saison wird.“

Bremen 1860: Helbich, Zapfe, Misiurek, Kehl (2), Niaz (2), Quarra Shouli (4), Kriener (8), Busse (11), Oelfke (11), Bellinger (20).

Für die Männer um Top-Scorer Torge Zense (32 Punkte) verlief die Partie beim Tabellendritten ebenfalls erfolgreich. „Unser Ziel war es“, erläuterte Stojanoyski, „den US-Amerikaner und den besten Drei-Punkte-Schützen von Langenhagen sofort aus dem Spiel zu nehmen.“ Während Langenhagens Solomon Sheard mit seinen 17 Punkten zwar trotz ständigen Doppelns der Gäste knapp auf seinen gewohnten Schnitt kam, blieb auch Tobias Welzel (18/drei Dreier) weit hinter den Erwartungen zurück und fand kaum ein Durchkommen gegen die sattelfeste Defense der Gäste. Gingen die ersten zehn Minuten noch knapp an die Gastgeber (19:17), sicherte sich Bremen 1860 das folgende Viertel für sich (24:19), agierte im dritten Abschnitt überlegen (19:12) und legte zu Beginn des finalen Abschnitts mit einem furiosen 10:0-Lauf schließlich den Grundstein für den verdienten Sieg. „Die Jungs dürfen sehr stolz auf sich sein“, sagte Dejan Stojanovski, „sie haben sich prima präsentiert und sind sehr diszipliniert und mit großem Engagement zum Erfolg gekommen.“ Vor dem schweren Heimspiel gegen den Tabellenzweiten vom VfL Löningen (Sonnabend, 14. März, 16 Uhr) holten sich die Bremer durch diesen Sieg weiteres Selbstvertrauen und blickt der Begegnung „mit großem Selbstbewusstsein“ (Stojanovski) entgegen,

Bremen 1860: Dräger, Sefer (2), Bonfils (3), Kilic (4), Müller (4), Schlon (4), Awolola-Amuzat (6), Diederich (8), Hanci (13), Zense (32).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 05.03.2020, Seite 7

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