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1860 beendet Spiel zu viert

Basketballerinnen verlieren 65:83

Bremen. Stefanie Oefke ist derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Der Interimstrainerin der Oberliga-Basketballerinnen von Bremen 1860 stehen seit Saisonbeginn nur wenige Spielerinnen zur Verfügung, entweder fallen sie wegen privater Gründe aus oder stehen aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung. "Manchmal komme ich mir vor, wie in dem Film 'und täglich grüßt das Murmeltier'", sagt die Trainerin – der nach der 65:83 (29:41)-Niederlage beim Oldenburger TB erneut zwei Spielerinnen für ungewisse Zeit fehlen werden. In den letzten beiden Spielminuten standen die Bremerinnen sogar nur noch zu viert auf dem Feld, Arsena Misiurek und Hannah Niehaus konnten das Spiel nicht bis zum Ende bestreiten.

Der Teamgeist zeichnet die Bremerinnen derzeit aus, trotz der vielen Rückschläge kämpft die eine für die andere, selbst von hohen Rückständen lassen sich die Spielerinnen nicht aus der Bahn werfen, sondern kämpfen sich immer wieder heran. "Wir haben in jedem Fall das spielerische Niveau für die Oberliga", ist Oelfke überzeugt, "leider können wir im Training keine Automatismen einstudieren, was sich im Spiel dann auch zeigt." Die Oldenburgerinnen nutzten diesmal in erster Linie den Vorteil, mit ihren kleinen und wuseligen Spielerinnen über Außen punkten zu können, "weil wir dort Miss-matches hatten", wie Oelfke begründete.

Die größer gewachsenen Bremerinnen kamen in der Defense nicht zurecht und lagen nach dem ersten Viertel mit zwölf Punkten in Rückstand. Den zweiten Durchgang gestaltete Bremen 1860 ausgeglichen, trotz starken Pressings der Gastgeberinnen hielt das Team um seine beste Werferin Flora  Gulyas  (18 Punkte) die Partie offen. "Gerade hier konnte man erkennen, dass wir konditionell gut drauf sind", verdeutlichte die Trainerin, "uns fehlt es in erster Linie an der Eingespieltheit." Dadurch komme es in der Offense zu Fehlpässen, die den Gegnerinnen dann schnelle Gegenstöße und leichte Körbe ermögliche. "Wir werden sicher nicht aufgeben", betonte die Trainerin, "wir können derzeit allerdings nur hoffen, dass die verletzten Spielerinnen bald zurückkehren."

Bremen 1860 : Poppe, Misiurek  (8), Kehl (10), Oelfke (13), Niehaus (16), Gulyas (18).

Quelle: Christian Markwort
Weser-Kurier-Kurier, Stadtteilkurier Seite 10, Ausgabe 25.11.2021
Bild: Bremen 1860

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