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1860 erobert Tabellenspitze

Volleyball-Oberligist schlägt Zeven 3:0 und Münden 3:1

Drei Spiele, drei Siege – der Saisonstart der Volleyballerinnen von Bremen 1860 kann man als gelungen bezeichnen. Dem Auftakterfolg in Hannover ließ das Team um sein Trainergespann Oliver Nieß und Lars Thiemann beim Doppelspieltag in eigener Halle zunächst einen deutlichen 3:0 (25:23, 25:18, 25:13)-Erfolg über den TuS Zeven folgen, ehe es in Spiel zwei direkt im Anschluss durch einen souveränen 3:1 (16:25, 25:19, 25:15, 25:15)-Sieg gegen die TG 1860 Münden den Sprung an die Tabellenspitze der Oberliga schaffte. „Am Ende war es ein souveräner Auftritt von uns gegen einen engagierten Aufsteiger“, freute sich Oliver Nieß, „der mit einem verdienten Sieg belohnt wurde.“

Bremen 1860 – TuS Zeven: Anfänglich haderten die Gastgeberinnen wie schon in Hannover mit einer enormen Rate an Eigenfehlern, dann erarbeitete sich Zeven mit einigen gelungenen Aktionen zunächst eine 19:15-Führung. Mit dem Wechsel von Julia Duggen auf der Halbposition brachten die Bremerinnen eine Akteurin, die seit knapp einem Jahr kein Punktspiel mehr bestritten hatte. „Sie machte ihre Sache herausragend“, lobte Lars Thiemann, dessen Team beim Stand von 23:22 erstmals in Führung ging und in der „Crunchtime“ Nervenstärke bewies, sodass der erste Satz zwar glücklich, aber verdient an 1860 ging. In den folgenden Durchgängen sorgte Juli Eyink mit einer bemerkenswerten Aufgabenserie für das zwischenzeitliche 12:3, letztlich sicherte sich Bremen den Satz. Wie schon in den Sätzen zuvor glänzte Julia Duggen im finalen Durchgang und überzeugte mit einer Sieben-Punkte-Aufschlagserie sowie mit „tollen Aktionen in Angriff und Block“, lobte Thiemann: „Julia hat im Training gute Leistungen gezeigt und sich prima eingeschlagen“, führte er nach dem Erfolg in Spiel eins aus.

Bremen 1860: Bausch, Duggen, J. Eyink, L. Eyink, Kleemeyer, Lück, Müller, Radtke, Reins, Stöver, Thuernagel.

Bremen 1860 – TG 1860 Münden: Das Spiel begann schleppend, die Gäste waren dagegen sofort präsent und enteilten Punkt um Punkt, ehe Durchgang eins verdient an Münden ging. Allerdings war 1860 nicht bereit, sich in sein Schicksal zu ergeben und nach einem leidenschaftlichen Appell der Trainer und taktischen Umstellungen in Aufschlag und Angriff befanden sie sich auf Augenhöhe mit Münden. Die Folge war ein hart umkämpfter Durchgang, danach konnte sich Bremen einen Vorsprung erarbeiten und diesen bis zum Ende sogar noch etwas ausbauen.

Das Momentum war nun aufseiten der Gastgeberinnen, die weiter konzentriert agierten und sich den entscheidenden Punktevorteil erarbeiteten. Besonders die Achse Lisa Eyink und Laurina Reins, die im Zuspiel und als Diagonalangreiferin überzeugten, stach oft in die Lücken, was letztlich zum Satzgewinn führte. Auch im letzten Satz zog Bremen das taktische Konzept konsequent durch und siegte verdient.

Bremen 1860: Bausch, J. Eyink, L. Eyink, Kleemeyer, Lück, Müller, Radtke, Reins, Stöver, Thuernagel.

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 26.09.2019, Seite 10

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