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Am Ende fehlt 1860 die Kraft

Basketball-Frauen verlieren 42:45

Von einem vermasselten Saisonauftakt wollte Cihat Sentürk nichts wissen. „ Am Ende haben Kraft und Konzentration bei wichtigen Spielerinnen gefehlt“, erklärte der Trainer der Oberliga-Basketballerinnen von Bremen 1860 nach der bitteren 42:45 (18:28)-Auswärtsniederlage beim SV Concordia Belm-Powe. „Ich habe im Moment nur vier Spielerinnen aus der letzten Saison, die die Mannschaft in der Grundstruktur und im Spielablauf stützen und tragen können“, erläuterte Sentürk. Mit Kerstin Kriener ging bereits eine Spielerin angeschlagen in die Partie, habe allerdings fast durchspielen müssen und Arsena Misiurek war schon Anfang des vierten Viertels mit fünf Fouls raus. „Dann reichen am Ende eben die anderen beiden nicht aus, um das Spiel nach Hause zu schaukeln“, spielte Sentürk auf die engagierte Leistung von Stefanie Oelke und Flora Gulyas an.

Etliche Spielerinnen hätten „noch nicht mal ansatzweise ihr Optimum erreicht“, führte Sentürk aus, „und als in der ersten Halbzeit die Kraft und Konzentration der Führungsspielerinnen da war, hat es hervorragend funktioniert, sodass ich alle Spielerinnen einsetzen konnte und die vier anderen eine Pause bekommen haben“.

Trotz der Niederlage habe das Team seiner Ansicht nach „Vieles gut gemacht“, betonte der Coach, „überhaupt mal in der Oberliga zu spielen, dazu mit dem neuen Spielsystem, das komplett anders ist, als im letzten Jahr, umzugehen“, sei nun die Herausforderung. „Wir haben noch Zeit bis zum zweiten Spiel im November“, warf Sentürk einen Blick in die nahe Zukunft, „um weiter zusammenzuwachsen und die individuellen Fehler abzustellen, dann habe ich keine Bedenken, dass wir unser Saisonziel auch zu erreichen.“

Kampfgeist, Moral und besonders Einsatzbereitschaft seien „durchgängig vorhanden“ gewesen,  versicherte der Trainer, „alle haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und ohne zwei sehr glückliche Dreier des Gegners in den letzten Minuten hätten wir das Spiel mit Sicherheit auch gewonnen“.

Bremen 1860: Gulyas (14), Kehl (4), Kriener (7), Misiurek (3), Niaz, Paulinyi, Oelke (6), Quarra Shouli (8).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 26.09.2019, Seite 10

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