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Bremen 1860 wieder erstklassig

Die Showdown-Mannschaft holt sich im Finalturnier der zweiten Bundesliga die Vize-Meisterschaft und steigt auf

Sie haben es geschafft! Nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga zum Ende der vergangenen Saison ist die Showdown-Mannschaft von Bremen 1860 direkt wieder in die erste Bundesliga aufgestiegen. Am finalen Spieltag der zweiten Bundesliga in Quedlinburg machten die Bremerin und Bremer mit dem zweiten Tabellenplatz hinter dem BSSV Dortmund den Wiederaufstieg perfekt. Die Matches werden an Turniertagen ausgetragen, an denen alle sechs Mannschaften an einem Ort aufeinander treffen. Ein Match besteht aus fünf Spielen: vier Einzelbegegnungen und einem sogenannten Triple, bei dem sich aus jeder Mannschaft drei Spielerinnen und Spieler an der Platte abwechseln.

1860er Thomas Lehrmann unterlag im Auftaktspiel der Bremer knapp einer Düsseldorferin mit 1:2 Sätzen. Teamkollege Mohamed Shati konnte mit einem 2:0 ausgleichen. Das Triple entschieden die Düsseldorfer wieder für sich. Martina Reicksmann musste erst ins Turnier finden und unterlag nach dem Triple einem Düsseldorfer mit 0:2 Sätzen. Als letzter Bremer gegen die Düsseldorfer an der Platte holte Mohamed Shati erneut ein 2:0 heraus. Aus diesem Matsch nahmen die Bremer einen Punkt für die Gesamtwertung mit. In der zweiten Runde flutschte es für 1860: Der BVSV Nürnberg hatte den Bremern nicht viel entgegenzusetzen. Sowohl Martina Reicksmann als auch ihr Ehemann Antonius Reicksmann und Mohamed Shati düpierten in ihren Spielen die Nürnberger mit jeweils 2:0 Sätzen. Nur Thomas Lehrmann unterlag seinem Gegner vom BVSV knapp mit 1:2 Sätzen. Das durchaus spannende Triple entschieden die Bremer deutlich für sich. Für den mit 4:1 deutlichen Matchgewinn bekam Bremen 1860 drei Punkte in der Gesamtwertung.

Mit den sieben Punkten Vorsprung, mit denen die Bremer in das Finalturnier gestartet waren, und den vier Punkten, die sie in Quedlinburg sammeln konnten, also elf insgesamt aus dieser Saison, hat sich 1860 hinter den Dortmundern eingereiht. Sie sind ebenfalls mit sieben Punkten in das Quedlinburger Turnier gestartet, gewannen dort aber ihre Matches und holten damit das Maximum an Zählern raus. Die Westfalen sind damit mit 13 Punkten insgesamt Zweitligameister geworden. Aufsteigen dürfen beide Mannschaften, waren zusammen auch zuvor abgestiegen.

Entspannen können die 1860er aber noch nicht. Die Saison geht weiter für sie, denn am 9. November richtet der Schwachhauser Sportverein den Nordcup aus. Das Turnier feiert in diesem Jahr seine Premiere und soll zu einem festen Termin für die Showdown-Szene im Norden werden. Zuvor treten fünf Showdowner von 1860 am ersten Spieltag der Division B der Herren am 26. Oktober in Hamburg an. Es ist die Premiere der neu eingeführten Einzelliga mit den Divisionen A und B. Eigentlich ist Showdown auch ein Sport für Einzelspieler. Die Bundesliga, in denen die angesprochenen Teams gegeneinander antreten, ist ein anderer Wettbewerb. Jedes Team muss dafür mindestens aus drei Spielern bestehen. In jedem Team müssen beide Geschlechter vertreten sein. Showdown ist eine Sportart für blinde und sehbehinderte Menschen, aber auch sehende können ihr frönen, indem sie abgedunkelte Brillen tragen.

Die Showdowner von Bremen 1860 trainieren immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr in der Marienburger Straße 15. Nicht-Mitglieder von 1860, auch sehende, können die Sportart mit einem Gästeausweis zwei Wochen lang testen. Den Ausweis gibt es von montags bis freitags von 9 bis 17.30 Uhr in der 1860-Geschäftsstelle im Baumschulenweg 6. Nähere Informationen zum Gästeausweis sind unter Telefon 21 1860 oder E-Mail info@bremen1860.de erhältlich.

Der Tabellenendstand der zweiten Showdown-Bundesliga:
1. BSSV Dortmund (13)
2. Bremen 1860 (11)
3. Borussia Düsseldorf (8)
4. BVSV Nürnberg (5)
5. SG Sachsen-Anhalt (5)
6. SG Nürnberg/Würzburg (3)
 

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