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Medaillenregen zum Jahresauftakt

Die Rhythmischen Gymnastinnen überzeugten bei der „New Years Trophy“ in Amsterdam

Fulminant sind die Rhythmischen Gymnastinnen ins neue Jahr gestartet. Nach zehn Tagen Weihnachtspause und zwei tagen Training sahnten sie bei der „New Years Trophy“ in Amsterdam fünf goldene, drei silberne und eine bronzene Medaillen ab. Die Gymnastinnen aus verschiedenen Vereinen sind unter „RSG Stützpunkt Bremen“ gestartet. Im Mehrkampf mussten sie zwei Handgeräte zeigen, im Finale, dass sich in den Jahrgängen 2006 und älter in Junioren und Senioren splittete, noch mal drei Handgeräte.

Julia Stavickaja von Bremen 1860 begann mit ihrem Zitterhandgerät Ball und setzte mit 16,65 Punkten gleich ein Ausrufezeichen. Bei der anschließenden Keulenübung unterlief ihr nur ein kleiner Geräteverlust und sie blieb mit 16,20 Punkten knapp unter ihrer Ballwertung. Die 22-jährige turnte in einer anderen Liga, denn auch die Finalübung mit dem Band gelang ohne Fehler (15,20 Punkte). Sie holte Gold im Mehrkampf und Gold im Finale in der Meisterklasse der Senioren.

Jule Scheffer von Bremen 1860 unterliefen in der ersten Übung kleinere Fehler. Mit dem Ball holte sie 12,40 Punkte und auch mit ihrem Paradehandgerät Band musste sie nach einem Risikowurf das Band vom Boden aufheben (11,40 Punkte). Das bedeutete Rang drei im Mehrkampf. Im Finale gelang der Gymnasiastin von der sportbetonten Schule in der Ronzelenstraße alles mit ihrem Lieblingsgerät, den Keulen, und die Wertung von 14,75 Punkte verhalf ihr zur Silbermedaille ebenfalls in der Meisterklasse der Senioren.

Bei den Junioren ging die 1860erin Sandy Kruse an den Start. Beim Weihnachtsturnier noch medaillenlos aufgrund einer völlig verturnten Ballübung musste sie mit genau dieser Übung ihren Wettkampf als erste Starterin der Konkurrenz beginnen. Aber dieses Mal gelang ihr alles! Auch die Bandübung lief so gut, dass ein kleiner Geräteverlust sich nicht so stark in der Wertung niederschlug. Es reichte für Gold. Eine gute Seilübung im Finale sicherte der 14-Jährigen die zweite Goldmedaille im Wettbewerb.

Emilia Teljukina (OSC Bremerhaven) konnte sich im Vergleich zu 2019 stark verbessern. Besonders die Körpertechniken bewertete das Kampfgericht sehr gut. Sie holte die Silbermedaille bei den Junioren. Für die nächsten Wettkämpfe will sie weiter am Tempo und an den Übungen mit Handgeräte arbeiten.

Magdalena Linke von Bremen 1860 gewann mit zwei stabil geturnten Übungen ihre erste Medaille auf internationaler Bühne und dann gleich die goldene. Davon hatte auch Vereinskollegin Anastasia Janz geträumt, aber drei größere Geräteverluste in den beiden Übungen verhinderten das.

„Die Konkurrenz war nicht groß, aber die Übungen unserer Mädchen waren schon technisch auf einem sehr hohen Niveau“, analysierten die beiden Landestrainerinnen Birgit Passern und Larissa Drygala die Leistungen ihrer Schützlinge.
 

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