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Die Richtung bei 1860 stimmt

Basketballerinnen verlieren 37:55

Trotz der letztlich deutlichen 37:55 (22:26)-Heimniederlage in der Basketball-­Oberliga der Frauen gegen Spitzenreiter SV Concordia Belm-Powe zeigte sich 1860-Headcoach Cihat Sentürk insgesamt einverstanden mit der Leistung seines Teams. „Wir haben in der ersten Hälfte dort weitergemacht, wo wir gegen Falkenberg aufgehört haben“, er­läuterte er, „leider waren wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr konstant genug und ­haben aus meiner Sicht zwar unnötig, aber verdient verloren.“
Zunächst präsentierten sich die Gastgeberinnen um ihre bester Werferin Stefanie Oelke (zehn Punkte) gegen den noch immer verlustpunktfreien Tabellenführer ebenbürtig, mit lediglich einem Zähler Rückstand (11:12) ging es nach den ersten zehn Minuten in die Pause. Auch im zweiten Durchgang zeigten sich die Gastgeberinnen zunächst selbstbewusst und treffsicher, lediglich vier Punkte Rückstand zeigte die Tafel zu Beginn der zweiten Halbzeit schließlich an – in der 23. Minute egalisierten die Bremerinnen sogar den Score zum 26:26, „doch danach fing es bei einigen im Kopf an zu rattern“, resümierte Sentürk.

Das Team könne möglicherweise den Liga-­Primus schlagen und für eine faustdicke Überraschung sorgen, spukte es laut Sentürk in den Köpfen der Spielerinnen herum, „danach war der gegnerische Korb plötzlich wie zugenagelt“. Einzig Stefanie Oelke traf noch und führte ihre Mannschaft bis zur 34. Minute gar auf lediglich acht Punkte Rückstand heran, doch reichte am Ende die Kraft nicht mehr aus und die Gäste dürften sich über zwei verdiente Punkte freuen.

„In der Defensive waren wir noch gut“, bilanzierte der Headcoach, „aber in unserer Offensive waren wir völlig von der Rolle.“ Das dritte Viertel sei schlicht „zum Vergessen“ gewesen, verdeutlichte Sentürk, dessen Team in der 34. Minute zwar noch einmal Hoffnung schöpfte, „allerdings reichte die Kraft nicht mehr aus“, so Sentürk, „und wir haben verdient verloren“. Während lediglich Stefanie Oelfke ihre Normalform erreicht habe, seien die übrigen Spielerinnen „alle nicht konstant genug gewesen“, verdeutlichte Sentürk, „was dem Alter und der Erfahrung geschuldet ist“.

Allerdings stimme die Richtung, zeigte sich der Trainer zuversichtlich: „Solange der Kopf klar ist und wir weiter an unserer Konstanz arbeiten“, versicherte er, „werden weitere Siege folgen.“ Von Vorteil sei zudem, „dass so gut wie alle Verletzten wieder an Bord sind“, führte Sentürk mit Blick auf das Kellerduell mit dem BBC Osnabrück II (Sonntag, 19. Januar, 13.30 Uhr) weiter aus.

Bremen 1860: Niaz, Zapfe (2), Bellinger (2), Busse (2), Eickhoff (4), Misiurek (5), Hofmann (6), Kriener (6), Oelfke (10).

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 16.01.2020, Seite 7

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