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Bremen 1860 setzt sich durch

Volleyballer schlagen Vechta 3:1

Mit einem Rumpfkader mussten die Volleyballer von Bremen 1860 zum Auswärtsspiel in der Oberliga 1 beim DJK Füchtel Vechta anreisen – setzten sich dennoch verdient mit 3:1 (19:25, 26:24, 25:16, 25:17) durch. „Das Training unter der Woche lief chaotisch“, berichtete Trainerin Maike-Uller-Fürst, „die Positionen wurden getauscht, wir haben viel ausprobiert und waren gespannt, wie wir das Spiel gestalten würden.“ Prompt gerieten die Bremer im ersten Satz mit 1:8 in Rückstand, die Annahme klappte nicht, wodurch kein Angriff zustande kam. Zudem musste Akhil Bhashyam über die Mitte spielen, „eine Position, die er noch nicht gespielt hatte“ wie Uller-­Fürst betonte. Auch die Auszeit beim Stand von 13:18 brachte nicht die erhoffte Wende, Bremen musste den Satz verloren geben, „weil unser Spiel von Nervosität, Aufschlagfehlern und Unbeweglichkeit zum Satzverlust führten“, so Uller-Fürst.
Im zweiten Satz wechselte Matteo Witt auf Außen, was zu einer Verstärkung in Annahme und Abwehr führte. Zwar liefen die Gäste einem Rückstand hinterher, doch Moritz Müller setzte den Gegner mit seinen Aufschlägen unter Druck und provozierte Fehler. Mit stabiler Abwehr und erfolgreichen Angriffen wurde aus einem 23:24-Rückstand der Satzgewinn für 1860. Zuspieler Oliver Eschner machte seine Sache als Diagonalspieler gut: Sicher in der Feldabwehr und variabel im Angriff konnte er im Zuspiel aushelfen. Im dritten und vierten Satz reduzierten die Bremer die Fehler und änderten die Angriffe, „da unserer Außenposition gegenüber ein Block stand, der uns Probleme machte“, verdeutlichte die Trainerin, die feststellte, „dass wir uns mit der ungewohnten Aufstellung angefreundet hatten und den Gegner, dem langsam die Puste ausging, mit unseren Angriffen deutlich im Schach hielten“. Letztlich drehten die Gäste das Spiel zu ihren Gunsten und hoffen, „dass wir am letzten Heimspieltag wieder vollständig sein werden“, sagte Maike Uller-­Fürst. 1860 empfängt am Sonnabend, 14. März (ab 15 Uhr), Delmenhorst und Baden II. „Das ist Motivation genug“, so die Trainerin.

1860: Witt, Auge, Müller, Röpke, Marohn, Eschner, Kramer, Dettmann, Bhashyam.

VON CHRISTIAN MARKWORT
Stadtteilkurier
Ausgabe 05.03.2020, Seite 8

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