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1860 übernimmt die rote Laterne

Basketballer verlieren 78:87

Bremen . Vorgenommen hatte sich Nashwaan Al-Hadaay einen Sieg – am Ende stand eine 78:87 (42:39)-Niederlage der Oberliga-Basketballer von Bremen 1860 gegen den bisherigen Tabellenletzten von der BG Bierden-Bassen-Achim zu Buche. "Ich bin extrem sauer", sagte der Bremer Coach, "aber nicht auf die Jungs, die da waren, sondern auf die, die gefehlt haben." Wie schon häufiger in der jüngeren Vergangenheit hätten auch dieses Mal wieder einige Spieler abgesagt, obwohl sie weder krank noch verletzt gewesen seien, verdeutlichte Al_Hadaay, "das geht nicht, darüber werden wir sehr intensiv sprechen müssen". Zumal gegen die Gäste deutlich mehr drin gewesen wäre.

In den ersten 20 Minuten setzten die Gastgeber den Matchplan ihres Trainers sehr gut um, zur Halbzeit führte Bremen 1860 mit drei Punkten. Dann allerdings spielten die Gäste ein furioses drittes Viertel und gingen vor dem Schlussabschnitt mit zwölf Punkten Vorsprung ins Rennen. "Uns fehlte im letzten Viertel die Kraft", resümierte Al-Hadaay, "weil wir einfach keine Wechselmöglichkeiten mehr hatten." Die ihm zur Verfügung stehenden Spieler hätten "ihr Bestes gegeben", versicherte der Trainer, "leider war nicht mehr drin".

Vor dem schweren Auswärtsspiel bei Tabellenführer Hagener SV (Sonnabend, 27. November, 17.30 Uhr) will der Bremer Trainer nun mehrere Spieler der zweiten Mannschaft mittrainieren lassen, um etwas Druck auf die häufig fehlenden Spieler auszuüben: "Wer nicht zum Training kommt, bekommt auch nur wenige Spielminuten", erläutert Al-Hadaay, der trotz der bitteren Pleite weder den Mut noch die Hoffnung verloren habe. "Wir haben die Qualität für die Oberliga", zeigt sich Al-Hadayy überzeugt, "momentan haben wir einfach nur Pech mit unseren vielen Verletzten und bei einigen fehlt es an der richtigen Einstellung". Trost spendeten dem Coach mehrere Spieler nach Spielende: "Sie kamen zu mir und haben mir erklärt, dass sie niemals aufgeben werden und wir gemeinsam da unten raus kommen", berichtete Al-Hadaay, "das hat mir sehr gut getan."

Bremen 1860: Schmidt, Rheinwald (2), Cani (3), Besseka (6), Morgan (12), Dettlof (19), Hupe (36).
Quelle: Christian Markwort
Weser-Kurier-Kurier, Stadtteilkurier Seite 10, Ausgabe 25.11.2021
​Bild: Bremen 1860

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