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Vereinsleben

Von Korea nach Thailand

Der interdisziplinäre Lehrgang „Taekwondo meets Muay Thai“ kam bei unseren Taekwondoka gut an.

Der Testballon ist erfolgreich aufgestiegen: „Taekwondo meets Muay Thai“ hieß ein Lehrgang von Julia Hachgenei (2. Dan) und Sean Abers, bei dem unsere Taekwondoka mal etwas andere Luft schnuppern konnten. Im regelmäßigen Training gehen die Kampfsportler nie auf Vollkontakt und brauchen folglich auch keine Schutzkleidung anlegen. Bei diesem Lehrgang war das anders.

Die Sportler waren alle mit Kampfwesten ausgestattet. Zudem kamen andere Körperpartien zum Einsatz als beim faust- und fußbetonten Taekwondo. „Muay Thai lebt mehr vom Ellenbogen-, Knie- und Hüfteinsatz“, sagt Sean Albers. Im Lehrgang steckten entsprechend viel Action und zahlreiche neue Bewegungsabläufe, die die Taekwondoka aber fast problemlos umsetzen konnten. Sie sind es gewohnt, sich neue Techniken anzueignen. Zudem wissen sie aus ihrer sportlichen Erfahrung, was geht und was nicht. „Die Leute haben ein Gefühl fürs Treten, eben weil sie Taekwondo machen“, erzählt Sean Albers. Das ist mit ein Grund dafür, dass alle unverletzt geblieben sind.

Ein weiterer war die Aufteilung zwischen den zwei Trainern: Julia Hachgenei und Sean Albers waren ständig zwischen den 18 Seminarteilnehmern unterwegs, hatten dadurch alle im Blick und konnten korrigieren, einzelne Techniken noch mal erklären und auch vormachen.

Nach zweimal anderthalb Stunden waren alle begeistert. „Einige wollten gar nicht mehr aufhören, andere waren total alle“, sagt Sean Albers. Einig waren sich alle, dass sie gern wieder einen solchen Lehrgang machen möchten. Und auch die beiden Trainer haben Lust auf mehr. Die Idee ist aktuell, vierteljährlich einen Lehrgang zu organisieren und eventuell sogar eine Kampfstunde im wöchentlichen Programmplan der Taekwondo-Abteilung einzuführen. Sobald es soweit ist, werden wir euch informieren.

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