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Vereinsleben

Die Meister laden zur Audienz

Die Kampfkünstler von Bremen 1860 laden Familien zum Zugucken und Mitmachen am Budotag ein

Sie feilen über Jahre an ihrer Technik, trainieren ihre physische und mentale Stärke gleichermaßen und beweisen viel Disziplin bei dem, was sie tun. Bei Budosportlern lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden. Deshalb haben sich die fünf Kampfsportarten, die Bremen 1860 im Vereinsprogramm hat, zusammengetan und laden zu ihrem ersten Budotag ein. Aikido, Iaido, Judo, Karate und Taekwondo stellen sich interessierten Kindern und Erwachsenen am Sonnabend, 26. Januar, von 14 bis 18 Uhr in den Hallen im Baumschulenweg 8-10 vor.

An dem Nachmittag führen die Kampfkünstler von Bremen 1860 in zwei Showblöcken ihre jeweilige Disziplin ein. Fäuste und Füße fliegen bei Taekwondo und Karate, im Judo fliegen die Sportler bei kraftvollen Hebeln. Geschmeidig und elegant umtanzen sich die Aikidoka und konzentriert und ganz in ihre Bewegungen versunken führen die Iaidoka ihre Schwerter.

In Mitmacheinheiten können Familien dann selbst aktiv werden. Einfaches Sportzeug reicht dafür völlig, Turnschuhe sind nicht nötig; alle Kampfsportarten werden barfuß trainiert. „Die Menschen bekommen einen Einblick in unsere Sportarten“, sagt Meisterin Susanne Albers (5. Dan Taekwondo).

Alle fünf Kampfsportarten, die bei Bremen 1860 angeboten werden, eint außerdem, dass sie nicht im Vollkontakt trainiert werden. Spezielle Schutzkleidung ist deshalb nicht notwendig. Sollten doch mal die Fäuste oder Füße fliegen, kommen Pratzen, spezielle Kissen für das Kampfsporttraining, zum Einsatz.

Alle Budosportarten leben von Beständigkeit und Nachhaltigkeit statt Schnelligkeit und Kurzweiligkeit. Das erfordert eine gewisse Bindung und Verpflichtung, also Zeit. Zeit, von der viele Menschen, selbst Kinder, heute nur noch wenig haben. Nach Ganztagsschule oder Vollzeitjob warten Hausaufgaben oder Hausarbeiten, Unterricht in einem Instrument oder andere Verpflichtungen. Dass Kampfkunst auch etwas tun kann, um diesen Druck zu lockern, und den Kopf von allem befreien kann, was ihn belastet, versuchen die Kampfkünstler am Budotag auch zu vermitteln.

Den sportlichen Nachmittag rundet Vereinswirt Remo mit typischen Speisen aus den jeweiligen Herkunftsländern der Kampfsportarten Japan und Korea ab.

Der Eintritt zum Budotag ist für die ganze Familie frei. Auch eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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