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Vereinsleben

Zwischen Springseilen und Wiederbelebung

Diesen Sommer wartet unsere Ferienbetreuung mit einigen neuen Highlights rund um Sport und Gesundheit auf

Was für ein Trubel in den Hallen! Dabei sind doch Ferien. Das macht so gut wie keinen Unterschied, denn am Baumschulenweg 8-10 summt und brummt es trotzdem wie in einem Bienenstock. In der Ferienbetreuung wartet unheimlich viel Abwechslung auf Mädchen und Jungen. Während die einen die Grundzüge der Rhythmischen Sportgymnastik kennenlernen, toben sich die anderen in der Dreifachhalle an Tischtennisplatten, Kletterseilen und Basketballkörben aus, und wieder andere sammeln erste Kenntnisse in Sachen Erste Hilfe. Und das war nur der Vormittag in unserer Ferienbetreuung! Rugby gab’s am Nachmittag auch noch.

In ihnen bis dahin unbekannte Gefilde tasteten sich die rund 20 Mädchen und Jungen vor, die bei der Erste-Hilfe-Ausbilderin am Kind Julia Kerckhoff-Panzran lernten, wie sie einen Notruf bei der 112 absetzen, jemanden in die stabile Seitenlage bringen, einen Verband anlegen oder sogar Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen. Nach etwa 45 Minuten Theorie durften sie sich ganz praktisch mit Verbandsmaterial und Erste-Hilfe-Dummies auseinandersetzen. Dabei erfuhren sie unter anderem, dass so eine Mund-zu-Mund-Beatmung ganz schön anstrengend sein kann.

An vier Stationen sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Stempel auf Karten an Schlüsselbändern, wie sie schon einige Tage zuvor bei der Summer Action zum Einsatz kamen. Vier Stationen ergaben vier Stempel. Wenn sie alle zusammen hatten, bekamen sie jeder ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs. Mit so viel neuem Wissen im Kopf können die Jugendlichen sicherer im Notfall reagieren. Im Idealfall wissen sie dann noch, welche Nummer sie wählen und was sie der Rettungsleitstelle erzählen müssen, wenn beispielsweise ein Freund schwer gestürzt ist oder aber auch die Nachbarskatze nicht mehr vom Dach herunter kommt, und was zu tun ist, bis die Rettung eintrifft. Der Kurs kam dank unseres Partners AOK Bremen/Bremerhaven zustande.

Mit etwas anderen Problemen hatten es die Mädchen und ein Junge bei unserer RSG-Trainerin Aleksandra Zapekina zu tun. Die noch jüngeren Kinder mussten Kopf und Gliedmaßen in Einklang bringen, als sie eine Choreografie ohne Handgeräte einübten und anschließend erste Übungen mit dem Springseil machten. Dabei blieben sie zunächst beim einfachen Springen, bevor die Trainerin langsam die Anforderungen erhöhte: Nach Rückwärtsspringen war Überkreuzspringen angesagt; und dann galt es, das Band so lange wie möglich in der Luft zu wirbeln, erst mit der einen und dann mit der anderen Hand. Das klappte bei den allermeisten auch schon ganz gut. Vielleicht findet ja doch die eine oder andere Gefallen an der RSG.

Auch bei der Rugbyabteilung ist frisches Blut gern gesehen. Auf die ganz harten Sachen ging der Trainer aber nicht ein. Zunächst sollten sich die Mädchen und Jungen mit dem ovalen Ball und wie er sich unter anderem beim Passen verhält beschäftigen. Umnagelt wie bei den Großen wurde in der Ferienbetreuung niemand.

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