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Vierstellig!

Die Basketballerinnen von Bremen 1860 und dem TV Falkenberg sammelten mehr als 2.300 Euro für starke Kinder

Da kam doch einiges zusammen. Weil sie zwei Tage vor Weihnachten noch mal ran mussten und Weihnachten ja das Fest des Schenkens und der Nächstenliebe ist, hatten sich die Basketballerinnen von Bremen 1860 und dem TV Falkenberg entschieden, ihr Oberliga-Punktspiel einem guten Zweck zu widmen. Die Aktion hat sich richtig gelohnt, denn genau 2.364,57 Euro konnten sie zugunsten der „Starke Kinder – Gertrude und Hannelore Klier Stiftung“ mit Sitz in Ellenerbrok-Schevemoor sammeln. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, sagt 1860-Spielerin Stefanie Oelfke. Und auch die Stifterin Hannelore Klier ist glücklich über die hohe Summe. Vierstellig auf einen Schlag sei für eine doch recht kleine Stiftung schon etwas Besonderes.

Spenden konnten die Menschen auf verschiedenen Wegen. Bereits im Vorfeld konnten sich Pro-Punkt-Spender anmelden, die für jeden Punkt eine bestimmte Summe in den Topf gaben. Der TV Falkenberg hatte seinerseits dafür im Vorfeld die Werbetrommel gerührt und einige solcher Punktsponsoren aufgetan und auch die 1860erinnen hatten einige solcher Großspender aufzubieten. Besonders erwähnenswert ist dabei das Planungsbüro für Verfahrenstechnik Dr. Born - Dr. Ermel GmbH aus Achim, bei dem 1860-Spielerin Anna Hofmann arbeitet. Diese Pro-Punkt-Spender zeichneten den größten Teil der Summe. Die zweite Spendenmöglichkeit war ein Klingelbeutel am Kuchenbuffet, in den jeder so viel einwerfen konnte, wie er oder sie meinte. Die rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer taten das auch kräftig. Auf diesem Weg kamen noch einmal mehrere Hundert Euro zusammen.

Die Stiftung haben Hannelore Klier und ihre 2014 verstorbene Mutter Gertrude im Jahr 2012 gegründet. Sie haben sich der Musik- und Sportförderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verschrieben. Hannelore Klier und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ekaterina Kondiliabrova, die die Stiftung auch im Eiskunstlaufen fördert, fieberten bei dem sehr fairen und zu jeder Zeit spannenden Spiel vor Ort mit. Sie hofften natürlich auf möglichst viele Punkte, und die gab es auch: 61:58 ging das Spiel zugunsten der 1860erinnen aus. 119 Punkte also, bei denen die Kasse klingelte. Die Summe werde in die laufenden Förderungen einfließen, beispielsweise für neue Stiefel und Kufen für die junge Eiskunstläuferin, lässt Hannelore Klier wissen. Und auch andere Kinder und Jugendliche können dank der Charity-Idee der Basketballerinnen weiter befreit sporteln und musizieren.

Wer sich über die Stiftung informieren möchte, kann das auf www.starke-kinder-bremen.de tun.
 

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