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1860-Basketballern fehlt die Cleverness

Oberligist verliert 82:93

Bremen.  Für Nashwaan Al-Hadaay war die 82:93 (35:49)-Heimniederlage in der Basketball-Oberliga West der Männer gegen den TV Delmenhorst unnötig und vermeidbar. "Wir waren technisch besser als Delmenhorst und viel schneller auf den Beinen", erklärte der Trainer von Bremen 1860 nach der Pleite.

Allerdings hätten sich seine Spieler fortwährend durch eine zu hektische Verteidigung sowie eine zu nervöse Offensive mehrfach selbst in Schwierigkeiten gebracht, haderte der Coach, sodass die Gäste am Ende dennoch der verdiente Sieger gewesen seien. "Wir haben in unserer Defense einfach zu viel nachgedacht", verdeutlichte der Trainer, "und dadurch die Konzentration in der Offense verloren." Nach Ende des ersten Viertels lagen die Hausherren noch in Führung, doch bereits zur Halbzeit lag das Team zurück, was die cleveren Gäste schließlich bis zur Schlusssirene verteidigten."Delmenhorst hat fast die Hälfte seiner Punkte über Freiwürfe gemacht", erläuterte Al-Hadaay mit Blick auf ungeheure 35 Punkte von der Freiwurflinie. Ausschlaggebend dafür sei gewesen, "dass meine Spieler zu viel mit den Händen gearbeitet haben und wir deshalb schnell in Teamfouls gekommen sind." Um den Vorsprung zu reduzieren, seien seine Spieler unter dem gegnerischen Korb zu hektisch geworden, zeigte Al-Hadaay die größte Schwachstelle seine Teams auf, "und dadurch gingen viele Würfe daneben".

Quelle: Christian Markwort
Weser-Kurier-Kurier, Stadtteilkurier Seite 08, Ausgabe 01.11.2021
Bild: Christian Herde

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