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Bremen 1860 will in die 2. Bundesliga

Rugby-Team startet in die Saison

03. August 2022

Bremen. Nach dem Abstieg aus der 2. Rugby-Bundesliga wollen die Spieler von Bremen 1860 die neue Saison in der Regionalliga Nord nutzen, um eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen –  die im besten Fall den sofortigen Wiederaufstieg in Angriff nimmt. „Die lange Coronapause hat bei uns einige Spuren hinterlassen“, erläutert Abteilungsleiter Bastian Steinborn, „sodass unser Kader extrem geschwächt war“. Hinzu kamen viele Verletzungen, die nach beinahe eineinhalb Jahren Zeit ohne echte Spielpraxis nicht ungewöhnlich waren. „Deshalb mussten wir zu einigen Auswärtsspielen mit lediglich 14, 15 Mann anreisen, und auch einige Heimspiele mit 16, 17 Mann waren das Resultat eines geschwächten Kaders“, blickt Steinborn auf die missliche Lage in der vergangenen Spielzeit zurück. Erst am letzten Spieltag der Hinrunde gelang den Bremern in Hannover schließlich noch der erste Sieg.

„Im Laufe der Rückrunde wurden wir noch stärker von Verletzungspech geplagt“, verdeutlicht Steinborn die Bredouille, „sodass wir zwei Spiele nur mit uncontested Scrums spielen konnten, da wir keine ausreichende erste Reihe hatten.“ Dennoch sei die Mannschaft bis auf ein Spiel zu allen Spielen angetreten, sodass die Bremer die Saison ganz regulär, aber leider ohne gutes Ende zum Abschluss bringen konnten.

Freiwilliger Abstieg

Nachdem das Team um sein Trainer-Duo Giacomo Bertini und Gareth Davies den Klassenerhalt zwar geschafft hatte, entschieden sich Trainer, Spieler und Funktionäre dennoch dazu, freiwillig in die Regionalliga zu wechseln, um dort einen kompletten Neustart zu vollziehen, der sich möglichst auch nachhaltig auswirken soll. „Diesen Schritt haben noch zwei andere Mannschaften gemacht“, klärt Steinborn auf, „sodass es in Kombination mit den beiden Aufsteigern nun ohnehin keine 2. Bundesliga Nord mehr gibt.“ Die drei noch verbliebenen Mannschaften wurden vor diesem Hintergrund vom Verband auf die Staffeln West und Ost verteilt. Diese Entscheidung sei weniger eine Ligareform, als eine Anpassung an die bittere Realität nach Corona, heißt es seitens des Verbandes. In der kommenden Saison wird die zweite Rugby-Bundesliga nur noch aus drei Staffeln à acht Teams bestehen. Die Nordstaffel wird vorerst aufgelöst und die drei verbliebenen Teams werden auf die Ost- und die Weststaffel aufgeteilt. „Das ist, glaube ich, alternativlos“, findet auch Bastian Steinborn, „weil einfach nicht genügend Teams angetreten wären, um einen regulären Wettbewerb zu gewährleisten.“

Der freiwillige Abstieg gibt den „60ern“ nun also die Möglichkeit, den geschwächten Kader zu regenerieren, neue Spieler zu integrieren, sowie die jüngeren Spieler an das Niveau heran zuführen. Aktuell besteht die Regionalliga Nord aus neun Mannschaften, sodass sich die Bremer außerdem auf viele Spiele mit alten und neuen Gegnern freuen.

Nachdem das bisherige Trainerteam aus zeitlichen Gründen kürzer treten musste, wird zur kommenden Saison ein neues Team das Training übernehmen. Hierfür haben sich Andreas Bahr und Bastian Steinborn mit Janis Müller (Backs) und Mike Underwood (Forwards) zusammengetan, die ab dieser Woche das Training leiten – und nach neuen Spielern Ausschau halten. Interessierte Frauen und Männer ab 16 Jahren können sich auch ohne jegliche Vorkenntnisse. unter Telefon 0421/211860 oder per E-Mail an rugby@bremen1860.de wenden. Ausführliche Informationen zu den Trainingszeiten und dem Sport allgemein sind im Internet auf der Seite www.bremen1860-rugby.de zu finden.

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